Enzymatisches Recycling liefert Material zum Reifenbau

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Laut Michelin benötigt das Unternehmen für die Produktion seiner Pkw-Reifen jedes Jahr so viel an technischen Fasern, wie man aus durch Recycling von rund drei Milliarden Plastikflaschen zurückgewonnenem PET herstellen könnte (Bild: Michelin)

Michelin hat sich bekanntlich verpflichtet, seine Reifensparte bis 2050 zu 100 Prozent nachhaltig zu gestalten. Vor diesem Hintergrund treibt die Gruppe eine ganze Reihe von Aktivitäten und Partnerschaften voran wie etwa die mit Carbios. Dieses Unternehmen hat eine enzymatische Recyclingtechnologie für PET-Kunststoffabfälle entwickelt, wobei das Buchstabenkürzel für Polyethylenterephthalat steht und die meisten es vor allem mit Plastikflaschen aus diesem Material verbinden dürften. Doch auch im Reifenbau kommt es demnach zur Anwendung: Laut Michelin setzen alle Reifenhersteller zusammengenommen jedes Jahr weltweit rund 1,6 Milliarden Pkw-Reifen ab, für deren Produktion 800.000 Tonnen PET-Kunststofffasern benötigt werden. Allein bezogen auf sich selbst soll das rund drei Milliarden Plastikflaschen pro Jahr entsprechen, die das Unternehmen für die Herstellung seiner Reifen zu technischen Fasern recyceln könnte, heißt es. Vor diesem Hintergrund verweist der Hersteller darauf, dass sich das diesbezügliche Potenzial der Carbios-Technologie nun bestätigt hat. cm

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  1. […] und weitere Stoffe zurückzugewinnen, ehe diese Eingang in neue Reifen oder Förderbänder finden. Recyceltes Plastik wollen die Franzosen ab 2024 einsetzen. “Wir wollen uns dem gesellschaftlichen Plastikproblem stellen und konkrete Lösungen […]

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