ACEA: Mai-Neuzulassungen dramatisch, aber „weniger dramatisch“ als im April

Auch im Mai waren die europäischen Pkw-Märkte erneut von deutlichen Absatzrückgängen gekennzeichnet. Wie der Herstellerverband ACEA mitteilte, brachen diese europaweit um immerhin 56,8 Prozent ein. Aufs bisherige Jahr gerechnet lagen diese Einbrüche damit bei 42,8 Prozent. Eine Zahl, die insbesondere auch für Reifenhersteller, die in der Erstausrüstung engagiert sind, sehr viel Probleme mit sich bringt. Denn: Dieser Einbruch bedeutet auch, dass Reifen an 2,97 Millionen nicht verkaufter bzw. nicht einmal produzierter Autos nicht in den Markt gekommen sind. Während alle nationalen Märkte im Mai mehr oder weniger hohe zweistellige Rückgänge zu verzeichnen hatten, gab es dennoch mitunter große Unterschiede. Während sich das Marktvolumen in Großbritannien um 89 Prozent verringerte, errechnete die ACEA für Deutschland Einbußen von ‚nur‘ 49,5 Prozent. Hierzulande errechnet sich daher für den Zeitraum Januar bis einschließlich Mai ein Rückgang von 35 Prozent. Das Gute daran, so der Verband: Die Mai-Entwicklung fiel wenigstens „weniger dramatisch als die im April“ aus, sodass sich nach „drei Monaten beispielloser Rückgänge“ zumindest eine Änderung in der Entwicklungsrichtung abzeichne. ab

 

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