Pirelli und Marangoni produzieren ohne größere Einschränkungen in Italien

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In Europa ist Italien das Land mit den mit Abstand meisten Corona-Virus-Infektionen. Spätestens seit das ganze Land als Sperrgebiet gilt und somit weitreichende Einschränkungen die Bewegungsfreiheit der Bürger treffen, stellt sich auch die Frage: Inwiefern sind die produzierenden Unternehmen der Reifenbranche getroffen? Pirelli etwa betreibt in Italien zwei Reifenfabriken. Wie es dazu jetzt vonseiten des Herstellers heißt, sei einer der Mitarbeiter in der Pkw-Reifenfabrik in Settimo Torinese (Turin) positiv auf das Virus getestet worden. Als Reaktion darauf habe Pirelli seine Produktion vorübergehend verlangsamt, um mit einem Mindestmaß an Mitarbeitern auskommen zu können. Man könne aber auf Basis von Lagerbeständen sicherstellen, dass alle bestellten Reifen auch weiterhin ausgeliefert würden, so der Hersteller dazu. Auch die Marangoni Group hat ein Statement zum Thema veröffentlicht. Darin heißt es, die Produktion werde „trotz des Corona-Virus-Notfalls fortgesetzt“. Auch wolle man seine Kunden „wie gewohnt“ bedienen und könne dabei auf die internationale Vernetzung der Gruppe vertrauen, die auch in Deutschland (Henstedt-Ulzburg bei Hamburg) eine Produktionsstätte betreibt. ab

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  1. […] Marangoni Retreading Systems rechnet offenbar mit der Schließung des Werks im italienischen Ferentino. Wie der italienische Anbieter von Runderneuerungsmaterialien mitteilt, habe man allerdings Vorsorgemaßnahmen getroffen, um im Falle eines (staatlich angeordneten) Falles die Kunden in Europa – und vor allem auch auf dem heimischen italienischen Markt – exklusiv aus dem deutschen Werk in Henstedt-Ulzburg nördlich von Hamburg mit Kaltlaufstreifen beliefern zu können. Man werde „den Markt weiterhin beliefern“, betont Marangoni Retreading Systems nun noch einmal; bereits vor drei Wochen hatte das Unternehmen darauf verwiesen, auch bei coronavirusbedingten Beeinträchtigungen lieferfähig bleiben zu können. ab […]

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