Insolvenzverwalter zur Fintyre-Insolvenz: Löhne und Gehälter kommen und Neues zum Geschäftsbetrieb

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Nachdem mittlerweile für 16 zur deutschen Fintyre-Gruppe gehörende Gesellschaften die Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt sind, richtet sich der Blick jetzt auf das weitere Verfahren: Was kommt in den kommenden Tagen auf die Mitarbeiter zu, warten diese doch größtenteils immer noch auf ihre Löhne und Gehälter, was dort natürlich Frust und Wut schürt? Was kommt auf die betroffenen Unternehmen zu? Und worauf können sich Gläubiger einstellen? Im Gespräch mit der NEUE REIFENZEITUNG erläuterte Sebastian Brunner, Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters und Rechtsanwalts Miguel Grosser der Kanzlei Jaffé, dass etwa für die Mitarbeiter von Reifen Krieg die Vorfinanzierung des Insolvenzgeldes bereits geklärt sei, sprich: die rund 200 Mitarbeiter von Reifen Krieg erhalten in den kommenden Tage ihre ausstehenden Januar-Löhne und -Gehälter. Aus dem Büro des vorläufigen Insolvenzverwalters gibt’s darüber hinaus noch weitere positive Nachrichten, etwa den Geschäftsbetrieb in den Filialen und Großhandelsunternehmen betreffend, der derzeit weitestgehend ruht.

 Lesen Sie hierzu auch: TyreXpert-Mitarbeiter sind sauer auf Geschäftsführer: „Die haben es mit Menschen zu tun und nicht mit Zahlen“ (Freitag, 14. Februar 2020)

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5 Kommentare
  1. Tyredealer says:

    Es ist auch sehr dringend darauf hinzuweisen, dass RS Exclusiv und TyreXpert bis zum letzten Tag gesunde Unternehmen waren, die auch in 2019 nach wie vor vernünftige Erträge erwirtschaftet haben, die dann aber leider in den Strudel,
    der durch gravierende und jahrelange verursachten Verluste eines Schwesterunternehmens, in diese Misere mit hineingezogen wurden.
    Es ist meiner Meinung nach nicht nur den Fintyre Managern und den Geschäftsführern der betroffenen Gesellschaften anzulasten,
    sondern auch dem Investor Bain Capital “zu verdanken” dass es soweit gekommen ist, da man seitens des Investors schon viel früher hätte entscheiden müssen, bei dem besagtem Unternehmen “die Reißleine” zu ziehen.

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