Continental diskutiert Schließung von neun Powertrain-Standorten

Die Diskussionen darüber, was Continental Anfang des Monats mit „strenger Kostendisziplin und Erhöhung unserer Wettbewerbsfähigkeit“ gemeint hatte, werden offenkundig konkreter. Wie heute die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet, wolle der Automobilzulieferer und Reifenhersteller voraussichtlich neun von 32 Werken seiner Antriebssparte Powertrain – heißt zukünftig Vitesco Technologies – schließen. Bis zu 4.000 Arbeitsplätze könnten dem Bericht zufolge dem Wandel vom Verbrennungsmotor zur Elektromobilität zum Opfer fallen, auf den Continental sich bekanntlich „konsequent ausrichten“ will. Eine im vergangenen Jahr ausgesprochene Beschäftigungsgarantie bis 2023 für hiesige Mitarbeiter der Sparte – das sind rund 12.000 Mitarbeiter an elf deutschen Standorten – soll nun angeblich nicht mehr gelten. Die Details für das gesamte Umbaukonzept sollen bis Ende September feststehen, die Verhandlungen mit den Betriebsräten haben bereits begonnen. ab

 

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