Treibjagd auf das Auto: Jeder zweite Autofahrer fühlt sich diskriminiert

Gegen Diskriminierung wird in Deutschland insbesondere dann konsequent vorgegangen, wenn es um den Schutz von Minderheiten geht. Wie eine aktuelle Studie der Nürnberger Marktforschung Puls zeigt, sieht dies beim Auto als der Deutschen liebstes Kind anders aus: Von den aktuell von Puls im Juli befragten 1.022 Autofahrern verschiedener Marken fühlt sich jeder Zweite durch Politik und Medien diskriminiert.

„Offensichtlich zeigt die im Zuge des Klimawandels nochmal verschärfte Treibjagd auf das Auto seine Wirkung“, kommentiert Puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Bei der Differenzierung nach Teilgruppen sei aufgefallen, dass sich vor allem ältere Personen und Fahrer von SUVs diskriminiert fühlten. Damit ständen mit SUVs gerade die Fahrzeuge am gesellschaftlichen Pranger, die in den letzten Jahren mit Abstand am erfolgreichsten verkauft wurden. „Vor dem Hintergrund dieser Studie ist zu fragen, ob in Deutschland nicht eine Minderheit die Mehrheit der deutschen Autofahrer diskriminiert. Fraglich ist auch, ob die gefühlte Diskriminierung jedes zweiten Autofahrers in Deutschland das richtige Signal für die im September beginnende internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt ist“, heißt es bei Puls. cs

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