Pirelli-Motorsportchef Mario Isola fährt in seiner Freizeit ehrenamtlich Rettungswagen

Mario Isola ist der Motorsportchef von Reifenhersteller Pirelli. Im Hauptberuf. In seiner Freizeit fährt der 49-Jährige Rettungswagen. Und zwar in seiner Heimatstadt Mailand für die Organisation Croce Viola Milano. Die rund 120 Ehrenamtlichen der Organisation schieben freiwillig jährlich 30.000 Stunden Dienst. Mario Isola ist schon 30 Jahre dabei und fährt die Sanitäter und Verletzten sicher ins Krankenhaus. Dies sollte ihm nicht schwerfallen, auch wenn es mal schnell gehen muss. Denn Mario Isola ist schon als Kind zehn Jahre Kartrennen gefahren und arbeitet seit Jahrzehnten bei Pirelli. Erst als Testfahrer, dann ging es in die Forschung und Entwicklung und schließlich in die Motorsportabteilung. Seit 2017 ist er der Motorsportchef des Reifenherstellers. „Als ich 18 Jahre alt war, haben mich ein paar Freunde überredet, an einem Erste-Hilfe-Kurs bei der Ambulanz teilzunehmen. Erst war ich nicht so begeistert, irgendwann hat mich aber die Leidenschaft gepackt.“ Natürlich sei es in der Formel 1-Saison schwierig die Schichten zu fahren, aber die hole er um die Weihnachtszeit und im Urlaub wieder nach. Durch das Rettungswagenfahren lerne ich, wie glücklich ich sein kann. Denn dort treffe ich auf Menschen aus allen Lebensbereichen, aus unterschiedlichen Verhältnissen und Umständen, die ganz anders sind als meine. Das macht mich jeden Tag dankbar, für das was ich habe.“  christine.schoenfeld@reifenpresse.de

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