Führender europäischer Reifenhersteller will mit Graphene experimentieren

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Das britische Unternehmen Versarien Plc. wird eigenen Angaben zufolge einen „führenden Reifenhersteller mit Sitz in Europa” mit dem Material Graphene beliefern, welches die Briten unter dem Markennamen „Nanene“ vermarkten. Wesentliches Merkmal dieses Werkstoffes ist dessen sehr dünne und quasi zweidimensionale Schichtstruktur, wobei das Ganze unter anderem schon im Zusammenhang mit Fahrradreifen zur Anwendung gekommen ist. Nun aber wolle eben auch einer der Großen der Branche mit dem Material experimentieren, heißt es. An ihn liefert Versarien demnach zunächst 500 Gramm „Nanene“ zu Testzwecken, um so letztlich mögliche Vorteile der Verwendung von Graphene bei Reifen für den Automotive-Sektor auszuloten. Eingestielt hat das Ganze demnach die Firma OQEMA Plc. (früher: Lansdowne Chemicals Limited), mit der Versarien eine Vertriebspartnerschaft unterhält. „Dieses innovative Material hat die Fantasie vieler Branchen geweckt, die das fantastische Potenzial dieses zweidimensionalen Werkstoffes sehen. Ohne Zweifel sind Firmen wie Versarien führend bei der Entwicklung zukünftiger Materialien“, so OQEMAs Group Managing Director Robert Moss. Und nach den Worten seines CEOs Neill Ricketts freue man sich bei Versarien darüber, einen ersten „Nanene“-Liefervertrag mit einem führenden Reifenhersteller unter Dach und Fach gebracht zu haben. cm

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