Bei drei Rennen reduziert Pirelli die Laufflächendicke seiner F1-Reifen

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Für drei Grand-Prix-Wochenenden in der Formel 1 wird Pirelli die Laufflächendicke seiner für die Serie gelieferten Slicks um 0,4 Millimeter reduzieren. Das betrifft demnach die Läufe in Barcelona (Spanien) sowie die Rennen auf den Kursen Paul Ricard (Frankreich) und Silverstone (Großbritannien). Denn alle drei Strecken sollen einen neuen Asphaltbelag bekommen haben und von daher weniger abrasiv sein. Insofern reduziert sich nämlich auch der Abrieb bei den Reifen bzw. bleibe mehr Gummi bei ihnen übrig, was laut dem alleinigen Rennserienausrüster zu Überhitzungen im Bereich der Laufflächenoberfläche führen könne. Um dem vorzubeugen, wird die Materialdicke daher von vornherein leicht reduziert. „Dies ist ein Vorschlag, den wir – wie bei anderen Rennen in der Vergangenheit auch – der FIA gemacht haben, weil dies eine weniger einschneidende Maßnahme ist als härtere Mischungen für die Läufe zu nominieren, was die Alternative gewesen wäre. Abgesehen davon, dass ein Satz nun etwa ein Kilogramm weniger auf die Waage bringt, gibt es hinsichtlich der Leistungseigenschaften sonst keine Unterschiede bei den Reifen. Insofern ist das Ganze eine unsichtbare Veränderung“, so Mario Isola, Leiter in Sachen vierrädriger Motorsport bei Pirelli. cm

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