4Jet bringt „Scannect“ mit zur Reifenmesse

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Die 4Jet Technologies GmbH will die vom 24. bis zum 27. Mai in Essen stattfindende Reifenmesse dazu nutzen, um dort ihre Lösung zu präsentieren, mittels der Reifen mit einem individuellen und dauerhaften QR-Code versehen werden kann. Solche Codes – QR steht für „quick response“ – bzw. die so hinterlegten Daten können bekanntlich beispielsweise mittels Smartphone-Kamera ausgelesen werden. Deswegen trägt die 4Jet-Lösung den sich aus „scan and connect“ zusammensetzenden Produktnamen „Scannect“, weil sie es Unternehmensangaben zufolge erstmals ermöglicht, Reifen über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg „einfach und lückenlos zu verfolgen“. Dabei sei das Verfahren gängigen Kennzeichnungstechnologien deutlich überlegen, heißt es. „Maschinell lesbare Papierbarcodes haben im Gegensatz zu den gravierten QR-Codes eine beschränkte Lebensdauer, über die Reifenform einvulkanisierte QR-Codes sind nicht individuell, sondern nur werkzeugspezifisch, RFID-Tags benötigen spezielle Hardware, um ausgelesen werden zu können und über Wechselstempel eingeprägte Seriennummern müssen mit aufwendiger Logistik bei der Herstellung vorbereitet werden“, argumentiert der Anbieter. Die „Scannect“-Anwendung biete demgegenüber eine dauerhafte, individuelle Kennzeichnung, die direkt mit einer webbasierten CRM-Datenbank verknüpft werden kann.

Mit solch einem direkten Link verbindet 4Jet Vorteile für alle Beteiligten im Lebenszyklus von Reifen. Reifen- oder Automobilhersteller könnten ihre Endkunden im Zuge von Gewährleistungsverlängerungen oder anderen Kampagnen registrieren und mit gezielten Marketingaktionen – zum Beispiel für Winterreifen – ansprechen, wird als ein Anwendungsbeispiel genannt. Eine verbesserte Rückverfolgbarkeit könne zudem die möglichen Umfänge von Rückrufaktionen verringern, und Fuhrpark-/Flottenmanager könnten die Lasermarkierungen einsetzen, um ihr Lager zu organisieren, die Nutzung zu verfolgen und Diebstahl zu verhindern. „Endkunden können wertvolle technische und kommerzielle Informationen über ihre Reifen abrufen, geeignete Ersatzreifen finden oder unkompliziert in Onlineplattformen ihre gebrauchten Reifen verkaufen. Die QR Codes können entweder in der Reifenfabrik, während der Rad-Reifen-Montage oder vor der Auslieferung graviert werden. Eine Ergänzung um Grafiken oder Informationen in Klarschrift ist problemlos machbar“, verspricht das Unternehmen, nach dessen Worten sich für die Kennzeichnung der Codes die „T-Mark“ genannten Systeme des Anbieters eignen sollen. cm

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