Markt bisher besser als erwartet: Pkw-Zulassungsprognose nach oben korrigiert

Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) hat seine Prognose die Pkw-Neuzulassungen das Gesamtjahr 2017 betreffend nach oben korrigiert. Als Grund dafür wird genannt, dass sich der Markt in Deutschland im ersten Halbjahr mit knapp 1,8 Millionen Neuwagen bzw. einem Plus von voraussichtlich 3,2 Prozent bei den Pkw-Neuzulassungen bisher „deutlich besser als erwartet“ entwickelt habe. „Der Pkw-Markt in Deutschland entwickelte sich von Januar bis Juni 2017 sehr positiv. Die nach wie vor positiven Rahmenbedingungen veranlassen uns zu einer Erhöhung unserer Prognose für das Gesamtjahr 2017 auf über 3,4 Millionen Neuzulassungen“, so VDIK-Präsident Reinhard Zirpel. Zuletzt war man für dieses Jahr noch von einer im Vergleich zu 2016 mehr oder weniger stabilen Entwicklung bzw. knapp 3,4 Millionen neuen Pkw ausgegangen.

Demnach wuchs der Privatmarkt bis dato um 3,2 Prozent auf voraussichtlich über 620.000 Pkw-Neuzulassungen, während der Flottenmarkt in den ersten sechs Monaten 1,4 Prozent auf rund 421.000 Einheiten zugelegt haben soll sowie die dem Kfz-Bau, Kfz-Handel und Vermietern zuzurechnenden Neuzulassungen um etwa 4,4 Prozent auf rund 745.000 Einheiten. Mit Blick auf die einzelnen Fahrzeugsegmente wird für Januar bis Juni von einem 25-prozentigen Zuwachs bei den SUVs und Geländewagen ausgegangen, was 418.000 Neufahrzeugen entspräche und damit annähernd den 420.0000 Neuzulassungen in der Kompaktklasse. Laut VDIK ist damit die Nachfrage in letzterem Segment um etwa sechs Prozent rückläufig, während sie bei den Kleinwagen um vier Prozent gestiegen und in der Mittelklasse knapp unter Vorjahresniveau verblieben sein soll. cm

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