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Operation „Future Work“ bei Conti im Gange

Gegenüber dem Business Insider hat Conti-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart in einem Interview erläutert, was es mit dem im vergangenen Herbst unter dem Decknamen „Future Work“ bei dem Konzern angestoßenen Projekt auf sich hat.

Demnach soll es einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens im „digitalen Zeitalter“ leisten bzw. dazu, qualifizierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen sowie dann auch zu halten. Ansatzpunkte dafür sind laut ihren Aussagen, den Beschäftigten „bestmögliche Arbeitsbedingungen und Spielraum für Kreativität“ zu bieten. Mit mobilem Arbeiten, flexiblen Arbeitszeitenmodellen und mehr Freiheiten für die Mitarbeiter wolle man neue Trends setzen, heißt es weiter. „Die Freiheit zu haben, den Job selbst gestalten zu können, ist unheimlich inspirierend und motivierend – und steigert auf jeden Fall die Qualität der Arbeit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter“, so Reinhart gegenüber dem Business Insider.

Das daraus resultierende Mehr an Selbst- bzw. Mitbestimmung der Conti-Beschäftigten gehe einerseits zwar – zumindest gefühlt – mit einem gewissen Kontrollverlust der Führungskräfte einher, doch andererseits profitiere man dadurch beispielsweise von einer besseren Effizienz in der Zusammenarbeit der Kollegen. Konkrete Belege für eine positive Wirkung des Ganzen gebe es zwar noch nicht. „Aber in Gesprächen erlebe ich immer eine große Verbundenheit mit Continental und den Werten des Unternehmens. Im Übrigen haben wir unsere Initiative gemeinsam mit allen Mitarbeitern entwickelt und sie aktiv in den Prozess eingebunden“, ist Reinhart ganz augenscheinlich überzeugt, im Wettbewerb mit anderen Unternehmen der Automotive-Branche um talentierte Arbeitkräfte auf einem erfolgreichen Weg zu sein. cm

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