Bis 2019 Ausrüstung der Reifen aller DSV-Trailer mit Ultra-Seal

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Das in Dänemark ansässige, aber weltweit agierende Transport- und Logistikunternehmen DSV A/S hat mit der Ultra-Seal-Befüllung der Bereifungen von zunächst 500 und danach dann 3.500 seiner Trailer offenbar so gute Erfahrungen gemacht, dass man nun beschlossen hat, auch die restlichen der insgesamt 8.500 Auflieger in der eigenen Flotte damit auszurüsten.

Da sich im Zuge der Befüllung von rund 40 Prozent des gesamten Fuhrparks bereits ein – wie es heißt – „enormer Rückgang bei den Reifenkosten und bei den gesamten Betriebskosten“ ergeben habe, gehe man bei DSV nun davon aus, dass bis 2019 alle Trailer über Ultra-Seal verfügen werden. Neu angeschaffte Trailer würden werksseitig ohnehin entsprechend ausgestattet geliefert, um ihren Reifenverschleiß „von Anfang an“ zu optimieren, so der gleichnamige Anbieter des vorbeugend einfüllbaren Reifendichtmittels. Dessen Verwendung in Deutschland ist dem Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) zufolge jedoch nur als Notbehelf erlaubt. Gleichwohl wird seitens Ultra-Seal betont, dass man die Gesetze und Richtlinien zu Dichtungsmitteln und Reifenreparaturen durch und durch kenne und sich daran halte.

Im Zuge dessen wird mit Blick auf „gewisse Empfehlungen und rechtliche Hinweise von Reifenherstellerverbänden“ zudem die Auffassung vertreten, sie würden letztlich nur deshalb von einer Ultra-Seal-Verwendung abraten, weil das Produkt die Lebensdauer der Reifen verlängere und daher den Interessen der Industrie entgegenstehe. Ob damit explizit auch der BRV als Handelsverband gemeint ist, wird zwar nicht ganz klar. Nichtsdestoweniger will Ultra-Seal demnächst eine „offizielle Verlautbarung zu den rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten veröffentlichen, um den Vorhaltungen der Reifenherstellerverbände etwas entgegenzusetzen“.

„Ultra-Seal ist völlig legal, sicher, gut für die Umwelt und erspart Fuhrparkbetreibern extrem viel Geld“, lässt der Anbieter bei alldem keine Zweifel daran aufkommen, welche Meinung er zu diesem Thema vertritt. Zumal von einem einjährigen völlig wartungsfreien Trailerbetrieb bei DSV berichtet wird, bei dem ein Reifendruckverlust von weniger als fünf Prozent bei allen mit Ultra-Seal behandelten Reifen festgestellt wurde. „Im ersten Quartal 2017 ging der Reifenverbrauch bei DSV dank des geringeren Verschleißes im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr um ganze 900 zurück. 900 Reifen weniger bei einem Durchschnittspreis von 300 Euro pro Stück ergibt eine Einsparung von 270.000 Euro für DSV im ersten Quartal 2017“, rechnet Ultra-Seal vor.

Außerdem habe es von Januar bis März dieses Jahres, als die Bereifungen von 3.500 Trailern mit dem Dichtmittel befüllt waren, im Vergleich zum selben Zeitraum 2016, wo nur 500 Trailerbereifungen mit Ultra-Seal ausgestattet waren, 872 reifenbedingte Zwischenfälle – Pannen, Reifenplatzer, Seitenwandschäden, Laufflächenablösung, Laufflächenschäden – weniger gegeben, heißt es. Und die Zahl der schweren Reifenpannen soll bei DSV von 650 im ersten Quartal 2016 auf 468 in den entsprechenden drei Monaten 2017 gesunken sein. Dank dieses 28-prozentigen Rückganges habe man auch weniger oft auf Pannenhilfsdienste zurückgreifen müssen und bei Aufwendungen dafür von im Schnitt 528 Euro je Panne entsprechende Kosten in Höhe von knapp 96.100 Euro gespart. cm

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