„Starke Halbjahresbilanz“ bei den Neuzulassungen motorisierter Zweiräder

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Beim Industrieverband Motorrad e.V. (IVM) spricht man mit Blick auf die bisherige Entwicklung der Neuzulassungen motorisierter Zweiräder in Deutschland von einem „hervorragenden Juni-Ergebnis“ und einer insgesamt „starken Halbjahresbilanz“. In diesem Zusammenhang wird als Beleg ein Vierjahresvergleich der entsprechenden Zulassungszahlen herangezogen, denn diesen Juni sollen sie 9,4 Prozent über denen des Vorjahresmonats gelegen haben, sogar 26,2 Prozent über denen des Juni 2014 sowie 36,1 bzw. 40,9 Prozent über den Referenzwerten für den Juni 2013 respektive Juni 2012. Und das erste Halbjahr schließt im Gesamtmarkt aus Kraft- und Leichtkrafträdern mit in Summe leicht mehr als 100.000 neuen Maschinen ab – ein Plus von 4,1 Prozent. Dabei lag der Zuwachs bei den Kraft- und Leichtkrafträdern mit 5,3 bzw. 4,3 Prozent auf fast 73.100 und annähernd 10.800 Einheiten über dem Durchschnitt und bei den Rollern darunter. Denn die Nachfrage nach Kraftrollern mit einem Hubraum von mehr als 125 Kubikzentimetern entwickelte sich gar um 2,1 Prozent rückläufig auf im bisherigen Jahresverlauf knapp 6.700 Fahrzeuge und die nach Leichtkraftrollern mit einem Hubraum bis 125 Kubikzentimeter blieb mit fast 9.500 wenigstens in etwa auf dem Niveau der ersten sechs Monate 2015.

Spricht mit Blick auf das Geschäft rund ums Motorrad von einer „überaus gesunden Außen- und Binnenhandelsbranche“: IVM-Hauptgeschäftsführer Reiner Brendicke

Spricht mit Blick auf das Geschäft rund ums Motorrad von einer „überaus gesunden Außen- und Binnenhandelsbranche“: IVM-Hauptgeschäftsführer Reiner Brendicke

„Die deutsche Motorradwirtschaft ist fest im europäischen Markt verankert, exportiert mit zunehmender Tendenz weltweit und erweist sich als enorm erfolgreicher Konjunkturmotor“, entwickelt sich aus Sicht des IVM aber nicht nur der Binnenmarkt äußerst erfolgreich. Dass – wie eine jüngst von dem Verband vorgestellte Studie belegt – jeder 650. Export-Euro in Deutschland durch Geschäfte rund ums Motorrad erwirtschaftet wird und die Exporte jährlich um zwölf Prozent zunehmen, wird bei alldem auch als ein Votum für einen unbeschränkten europäischen Marktzugang und fortschreitende Handelserleichterungen im Weltmarkt gewertet. Nationale „Exits“ seien hier vor diesem Hintergrund nahezu undenkbar, heißt es. „Die erstmals von uns in Auftrag gegebene Wirtschaftsstudie zum Stellenwert der Motorradwirtschaft in Deutschland hat großes Interesse bei den Medien, insbesondere aber auch in der Politik hervorgerufen – ganz besonders im Hinblick auf den Stellenwert unserer Branche im europäischen Markt“, sagt IVM-Hauptgeschäftsführer Reiner Brendicke. Die Kerndaten dieser „überaus gesunden Außen- und Binnenhandelsbranche“ würden – ergänzt er – durch einen seit Jahren prosperierenden nationalen Markt jedenfalls „weiter befeuert“. cm

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