USA: Titan-International-Chef fordert erweiterte Zölle gegen OTR-Reifenimporte

Donnerstag, 12. November 2015 | 0 Kommentare
 
OTR-Reifen, die als Kompletträder aus China in die USA kommen, werden derzeit nicht mit Ausgleichs- und Strafzöllen belegt; zu Unrecht, findet Titan-International-Chef Maurice M. Taylor
OTR-Reifen, die als Kompletträder aus China in die USA kommen, werden derzeit nicht mit Ausgleichs- und Strafzöllen belegt; zu Unrecht, findet Titan-International-Chef Maurice M. Taylor

Maurice Taylor, President und CEO von Titan International, will gemeinsam mit der US-amerikanischen Gewerkschaft United Steelworkers eine erneute Petition bei der International Trade Commission (ITC) der Vereinigten Staaten einreichen. Der Grund: Die Behörde soll Zölle gegen OTR-Reifenimporte aus China und Indien auf den Weg bringen. Dabei gehe es speziell um Reifen, die als Kompletträder in die USA exportiert werden und folglich nicht durch die bereits 2008 eingeführten und immer noch erhobenen Ausgleichszölle (Countervailing Duties) und Strafzölle (Anti-Dumping Duties) abgedeckt sind; Kompletträder haben schlichtweg eine andere Zolltarifnummer. Taylor zufolge würden diese Zölle durch die Montage der Reifen bewusst umgangen. Auch kämen entsprechende Reifen mittlerweile und mitunter auch aus Indien, weshalb die Zölle Taylor zufolge auch auf Reifen von dort ausgedehnt werden sollten. Der Titan-International-Chef betonte gegenüber US-Medien, die entsprechende Petition werde innerhalb der kommenden Woche an die ITC geschickt werden. Taylor sei zuversichtlich, die Initiative zum Erfolg zu führen; die Beweise seien überwältigend. Außerdem bestehe die ITC derzeit mehr noch als 2008 schon aus Kommissaren, die sich zugunsten in den USA fertigender Unternehmen einsetzten, ist man bei Titan International überzeugt. ab

 

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Kategorie: Produkte

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