Initiative rät Werkstätten, vom Kunden mitgebrachte Teile nicht zu montieren

Montag, 16. Februar 2015 | 0 Kommentare
 
Josef Frank, freier Unternehmensberater für im Aftermarket tätige Automobilzulieferer und Pressesprecher der Initiative „Qualität ist Mehrwert“, rät Werkstätten, die Montage vom Kunden mitgebrachter Teile in der Regel abzulehnen
Josef Frank, freier Unternehmensberater für im Aftermarket tätige Automobilzulieferer und Pressesprecher der Initiative „Qualität ist Mehrwert“, rät Werkstätten, die Montage vom Kunden mitgebrachter Teile in der Regel abzulehnen
Die Initiative „Qualität ist Mehrwert“ rät Werkstätten zu einer Strategie, die der Reifenhandel mit Blick auf Reifen zwar mitunter auch schon versucht hat, die Branche insgesamt aber letztlich nicht mit aller Konsequenz durchgezogen hat: die Verweigerung der Montage vom Kunden mitgebrachter und in der Regel online erworbener Kfz-Teile. Mittlerweile wollen sich viele Portale, aber auch Ebay, Amazon und Co. ihren Anteil am Ersatzteilemarkt sichern, jedoch berge dies Risiken, warnt Josef Frank, freier Unternehmensberater für im Aftermarket tätige Automobilzulieferer und Pressesprecher der Initiative. „Die Werkstatt kann hervorragend gearbeitet haben, aber wenn das vermeintlich preiswerte Ersatzteil einen Materialfehler oder Passungenauigkeiten aufweist, kann die Reparatur minderwertig sein. Die Werkstatt hat in jedem Fall den Ärger mit dem Kunden und muss im günstigsten Fall nachbessern. Wenn der Werkstattmeister die Herkunft des Teils nicht kennt, kann er dort noch nicht einmal reklamieren“, so Frank. Insofern sollten Werkstätten seiner Meinung nach ihren Kunden bereits im Vorfeld offensiv klarmachen, dass mitgebrachte Teile im Betrieb nicht verbaut werden. Ausnahmen von dieser Regel kann er sich nur sehr begrenzt und etwa für solche Fälle vorstellen, wenn der Servicebetrieb den Kunden gut kennt und der Quelle für die Teile vertrauen kann. cm

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Kategorie: Markt, Produkte, Werkstatt

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