Marangoni beauftragt PwC, die Anagni-Fabrik zu verkaufen

Die Marangoni-Gruppe hat PricewaterhouseCoopers Corporate Finance (PwC) zum Financial Advisor ernannt für die Verhandlungen mit potenziellen Käufern des Pkw- und LLkw-Neureifenwerks in Anagni bei Rom. Nach der im vergangenen September angekündigten Einstellung des Betriebs in der Produktionsstätte Anagni hat die Marangoni-Gruppe eine Vereinbarung mit Gewerkschaften und Behörden erreicht, um für die 400 Mitarbeiter des Werks die Zahlungen aus der staatlichen Lohnausgleichskasse bis zum 31. Dezember 2014 sicherzustellen.

Gleichzeitig wurde eine Reihe von Initiativen organisatorischer und finanzieller Art diskutiert und definiert, um Anreize für die Übernahme der Vermögenswerte durch neue Investoren zu schaffen und die Neuaufnahme der Produktion sowie die Entwicklung von Vertrieb und technologischer Aktivitäten zu erleichtern, die in der Zwischenzeit nach Rovereto verlagert wurden, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Das Werk in Anagni hat eine Produktionskapazität von mehr als 3,5 Millionen Reifen pro Jahr und das Unternehmen hat unter Nutzung der vorhandenen Bestände sowie mit ergänzenden Lieferungen aus der MTM-Produktionsinsel (das Akronym steht für „Modular Tyre Machinery“), die sich zurzeit innerhalb der Produktionsstätte Rovereto befindet, die Geschäftsbeziehungen mit einigen wichtigen Kunden aufrechterhalten.

„Wir sowie die örtlichen Institutionen und die Gewerkschaftsvertretungen beabsichtigen“, so der CEO der Marangoni-Gruppe Massimo De Alessandri, „dem vorhandenen Know-how, den Technologien und Erfahrungen der Anlage in Anagni eine Zukunft zu sichern. Deshalb bemühen wir uns, die Rahmenbedingungen für den Verkauf der Assets und die Wiederaufnahme des Betriebs derart zu gestalten, dass für Investition und Eintritt zahlreiche Optionen zur Wahl stehen.“

Die Marangoni-Gruppe wird mit Unterstützung von PwC demnächst Kontakt mit potenziellen Investoren aufnehmen. Soweit es die Erfordernisse geschäftsüblicher Diskretion zulassen, werden weitere Mitteilungen über den Verhandlungsverlauf folgen. ab

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