ATS eröffnet in Fußgönheim ein neues Werk für Schmiederäder

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Das High-Performance-Rad „ATS Superlight“ war bereits der erste Streich, die nächsten folgen nun in Kürze. Die Rede ist von hochkarätigen Leichtmetallrädern, die in extrem aufwändiger Schmiedetechnologie hergestellt werden. Um die anspruchsvollste Art der adherstellung weiter zu verfeinern und auszubauen, hat die Uniwheels-Tochtergesellschaft ATS Leichtmetallräder nun in Fußgönheim ein neues Produktionswerk für Schmiederäder in Betrieb genommen. Eine Vielzahl an CNC-Bearbeitungszentren und Messstationen sorgt dabei für eine äußerst präzise Bearbeitung der extrem leichten und hochfesten Schmiederäder, heißt es dazu in einer Mitteilung. „Durch das moderne Fertigungswerk wollen wir unser bereits bestehendes Know-how in der Schmiederadtechnologie noch weiter verfeinern und ausbauen. Dabei sorgt der High-Tech-Maschinenpark nicht nur für Qualität auf höchstem Niveau, sondern wir gewährleisten damit natürlich auch die größtmögliche Fertigungsrate“, so Simone Maier-Paselk, bei Uniwheels Geschäftsführerin Aftermarket.

Mit dem neuen Produktionswerk reagiere ATS auf die weiter zunehmende Nachfrage, sowohl im Zubehör- als auch im Erstausrüstermarkt nach noch leichteren und hochwertigeren Rädern. Damit werde das bestehende Programm an Schmiederädern für exklusive, sportliche Fahrzeuge sukzessive weiter ausgebaut – und das nicht nur in Form von Ultra-High-Performance-Rädern für den Tuningsektor. Auch Fahrzeughersteller setzten für ihre sportlich orientierten Fahrzeugmodelle in zunehmendem Maße auf die Schmiedetechnologie ‚Made by ATS/Uniwheels’.

Rolf Graf, Uniwheels-CEO, blickt somit positiv in die Zukunft: „Mit unserem neuen Produktionswerk haben wir nun eine optimale Basis geschaffen, um unseren Kunden ein absolutes Höchstmaß an Qualität bei der Herstellung von geschmiedeten, hochfesten und gewichtsoptimierten Leichtmetallrädern zu bieten.“ Und diese Kundschaft sei sehr namhaft, wie beispielsweise die Marken AMG oder auch Jaguar beweisen.

Neben Hightech-Rädern für hochkarätige Straßenfahrzeuge sollen in Fußgönheim künftig auch Motorsportsiege produziert werden. Die Leichtmetallräder, die jüngst auf den Werkswagen von Chevrolet den Titel in der FIA World Touring Car Championship verteidigen konnten, stammen aus der ATS-Motorsportradfertigung. Gleiches treffe auf die ATS-Motorsporträder zu, die beispielsweise auf dem Mini WRC in der FIA World Rally Championship zum Einsatz kommen. Um hier die internationalen Kunden noch besser bedienen zu können, sollen künftig auch alle Motorsporträder von ATS im neuen Werk in Fußgönheim hergestellt werdne. „Unser Programm an hochwertigen, geschmiedeten Rennsporträdern wird dank unserer neuen, hochmodernen Produktionsstätte ebenfalls weiter wachsen. Neben unserem Engagement in der FIA WTCC, der FIA WRC, der deutschen und europäischen Formel-3-Rennserie oder auch der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird unser Felgenangebot in naher Zukunft auch hochfeste und extrem leichte Schmiederäder für GT-Fahrzeuge umfassen“, erklärt Harald Jacksties, Leiter Marketing und Motorsport bei Uniwheels.

Grundsätzlich sind geschmiedete Leichtmetallräder stabiler als herkömmlich gegossene Aluminiumräder. Durch die aufwendige Schmiedetechnologie ist eine höhere Materialdichte der Leichtmetalllegierung gegeben, was gegenüber der herkömmlichen Gusstechnologie für eine erhöhte Festigkeit sorgt. Gleichzeitig kann die Materialstärke geringer als bei gegossenen Rädern gewählt werden. Durch die mögliche geringere Materialstärke fällt ein entsprechend feinbearbeitetes, geschmiedetes Leichtmetallrad deutlich leichter und filigraner aus. Die dadurch erreichte Reduzierung der ungefederten Massen trägt maßgeblich zur Steigerung der Fahrdynamik bei. ab

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