ATE – Alles für den erfolgreichen Bremsenservice

Die Marke ATE blickt mittlerweile auf eine 105-jährige Tradition zurück. Seit der Firmengründung durch Namensgeber Alfred Teves ist ATE untrennbar mit der Fahrzeugbremse verbunden und zählte beispielsweise zu den Pionieren bei der Einführung der Hydraulikbremse in Europa. Tandemhauptzylinder, Bremskraftverstärker oder die Scheibenbremse sind weitere Technologien, die unmittelbar mit der Marke ATE in Verbindung stehen. Das weltweit erste integrierte ABS und der aktive Raddrehzahlsensor gehören ebenfalls zu den hauseigenen Entwicklungen.

Heute ist ATE einer der weltweit größten Anbieter für elektronische Bremssysteme. Der Hannoveraner Konzern und Automobilzulieferer Continental hatte der US-amerikanischen Firma ITT 1998 im Rahmen der Erweiterung seines Produktportfolios und um die Abhängigkeit vom Reifengeschäft zu verringern ATE abgekauft und in Continental Teves AG & Co. oHG umbenannt. ATE wurde zu einer Handelsmarke des Konzerns und gehört – neben den weiteren Produktmarken Continental und Barum – wie VDO zur IAM (Independent Aftermarket) der Geschäftseinheit Commercial Vehicles innerhalb der Continental-Division Interior, die wiederum Bestandteil der Automotive Group ist, wie Helmut Ernst, Vice President IAM, im Rahmen einer Presseveranstaltung zum Thema „ATE Bremsenkompetenz“ Ende März erläuterte.

ATE bietet für den freien Ersatzteilmarkt ein umfassendes Bremsenproduktprogramm in Erstausrüstungsqualität an. Es deckt alle weltweit relevanten Fahrzeugmarken ab und umfasst Verschleiß- und Hydraulikteile, Bremsflüssigkeiten und elektronische Komponenten. Genauso wie in der Erstausrüstung hat die Produktqualität und Sicherheit bei allen ATE-Erzeugnissen einen besonders hohen Stellenwert. Ganz neu im ATE-Produktsortiment sind die Bremsbeläge „ATE Ceramic“ (siehe ausführlich dazu in der nächsten Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG). Sie bremsen sauber, leise und verschleißarm und verbessern damit signifikant den Bremskomfort.

ATE bedient mit speziellen Produktlinien auch Nischensegmente im Aftermarket. So gibt es mit ATE Classic ein eigens für die professionelle und originalgetreue Bremseninstandsetzung an klassischen Automobilen zusammengestelltes Produktsortiment.

Um Werkstätten sicheres und professionelles Arbeiten rund um die Bremse zu ermöglichen, bietet ATE zudem ein breites Sortiment an Prüfgeräten und Spezialwerkzeugen an. Es reicht von qualitativ hochwertigen Bremsenwerkzeugen für den täglichen Gebrauch bis hin zu komplexen Prüfgeräten für Service- und Diagnosearbeiten.

Mit einem Marktanteil von über 30 Prozent ist ATE Marktführer in Deutschland. Im weltweiten Markt sieht sich ATE bei allen Bremsenkomponenten entweder auf Platz Eins beim Marktanteil oder auf Rang 2, wie Wilhelm Beer (Head of Engineering IAM) referiert. Und die Sparte wächst weiter, ergänzt Verkaufsdirektor Peter J. Wagner, so sei das Umsatzvolumen in 2010 gegenüber Vorjahr gewachsen; genauere Umsatzzahlen nennt Continental auf dieser Ebene der Aktivitäten traditionell nicht. Immerhin: ATE wachse schneller als der Markt, gewinne also Anteile.

Die Bremsenkompetenz von ATE spiegelt sich nicht nur in den Produkten, sondern auch im umfangreichen Dienstleistungspaket für Handel und Kfz-Werkstätten wieder. So steht Kunden eine entsprechende Servicehotline zur Beratung zur Verfügung. Zudem bietet ATE zur Qualifizierung der Mitarbeiter aus Kfz-Werkstätten und Handel Schulungen und den Technischen Service mit einer entsprechenden Servicehotline zur Beratung an. Mit dem Konzept ATE BremsenCenter haben Kfz-Werkstätten zudem die Möglichkeit, sich am Markt als Bremsenspezialisten zu positionieren. Auch hochwertige Kataloginformationen, Produkt- und Markenschutz und der Service „Systemgepflegte Lager“ sind weitere Servicebausteine, die den Werkstätten die Basis für einen langfristigen Bremsenservice bieten sollen.

ATE ist als Premiummarke positioniert und spielt daher vor allem im deutschsprachigen Premiummarkt D-A-CH (Deutschland, Österreich, Schweiz) eine herausragende Rolle. Wachstum verspricht sich Wagner aber auch in anderen Ländern und Regionen und zielt bis 2015 auf dann 2.000 ATE BremsenCenter ab – zwar eher auf Europa fokussiert, aber es sei sogar bereits beispielsweise ein erster entsprechender Servicestandort in China kreiert worden.

Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens kann sich die Aftermarket-Gruppe der Continental bereits bei der Entwicklung von neuen Technologienauf die Anforderungen vorbereiten, die erst Jahre später mit der Einführung der betreffenden Fahrzeuge im Markt dort abzudecken sind. Die Bremse entwickelt sich zu einem immer komplexer werdenden System und ist von entscheidender Bedeutung für die Fahrsicherheit. Durch Trainings und permanente Information stellt ATE sicher, dass die Partner aus Handel und Werkstatt an dieser Entwicklung positiv teilhaben. detlef.vogt@reifenpresse.de

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