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Continental Automotive zeichnet Zulieferer aus

Die Automotive Group der Continental AG hat zwölf ihrer Zulieferer mit dem Automotive „Supplier of the Year 2009“-Award  ausgezeichnet und damit deren herausragende Leistungen gewürdigt. In der Automotive Group von Continental sind die Divisionen Chassis & Safety, Powertrain und Interior zusammengefasst. Im Rahmen des Supplier Day 2010, bei dem sich rund hundert weltweite Zulieferer am Firmensitz in Hannover präsentierten, verlieh Continental-Vorstandsvorsitzender Dr. Elmar Degenhart in insgesamt sechs Materialgebieten die Awards. „Der Anspruch von Continental ist es, als einer der weltweit führenden Automobilzulieferer am Markt zu agieren, und dies ist nicht denkbar ohne unsere langjährigen Zulieferer, die bei Entwicklung, Produktion und Logistik ihre Kompetenz einbringen“, sagt Degenhart.

Die Daten von mehr als tausend Zulieferunternehmen wurden für die Vergabe des Automotive „Supplier of the Year 2009“-Award ausgewertet. Im Bereich Elektronik gingen die Awards an Infineon Technologies (Discretes), Melexis (Custom ICs) und die KOA Corporation (Passive Components). Als beste Zulieferer im Bereich Elektro-Mechanik zeichnete Continental die Unternehmen IRISO Electronics (Connectors), AVX Corporation (Plastic Mechantronics) und Freudenberg Mektec Europa (Special PCBs) aus. Preisträger in der Kategorie Mechanik sind Oskar Rüegg (Stamping), EJOT (Fasteners) und Knipper Kunststofftechnik (Plastic Reservoir Systems). Der Zulieferer Alois Berger erhielt einen Award für Präzisionsdrehteile (Turned and Machined Complex Parts), im Bereich Produktionsanlagen (Production Equipment) ging der Preis an USK Karl Utz Sondermaschinen. Weiterhin wurde ausgezeichnet BÖ-LA Siebdrucktechnik (Dials).

In diesem Jahr kauft die Gruppe von ihren weltweit mehr als 4.000 Zulieferern Rohstoffe, Komponenten und Entwicklungsunterstützung im Gesamtwert von rund 7,5 Milliarden Euro ein, wie Günter Fella, Einkaufleiter Continental Automotive, erläutert. Ein Viertel des Einkaufsvolumens beziehe sich auf Elektronik, dieser Anteil werde in den kommenden Jahren weiter stark wachsen. „Die Herausforderung für unsere Zulieferer besteht darin, Rohstoffe, Teile und Systeme in größtmöglicher Qualität anzubieten, Entwicklungs- und Produktionsprozesse zu optimieren, zuverlässig und langfristig zu liefern – und dies zu weltweit marktfähigen Preisen“, so Fella.

Die Automobilhersteller erwarten von ihren Zulieferern verstärkt, dass diese komplette Systeme entwickeln und produzieren, betont Degenhart. „Diese Systeme können Produkte aus allen Automotive-Divisionen enthalten und werden zudem mit anderen Fahrzeug- und Infrastruktursystemen vernetzt.“ Ein Beispiel sei das Sicherheitskonzept ContiGuard. Degenhart: „Bei derartigen Systemlösungen müssen wir uns auf starke und zuverlässige Zulieferer stützen können.“ Der Vorstandsvorsitzende betont den hohen Qualitätsanspruch, den Continental an seine Produkte hat, und  ruft die Zulieferer auf, das Unternehmen bei der Erfüllung dieser Qualitätsziele bestmöglich zu unterstützen: zum einen durch eine aktive Rolle bei den Entwicklungsprojekten von Continental, zum anderen durch Anstrengungen im eigenen Unternehmen, um Verlässlichkeit bei Produktqualität und Liefermengen zu gewährleisten.

Zu den zentralen strategischen Zielen gehöre außerdem die Kooperation mit Schaeffler. „Beide Unternehmen planen mittelfristig, ihre Aktivitäten zu kombinieren und sich so als ein Automobilzulieferer zu etablieren, der über eine einzigartige Systemkompetenz im Bereich Mechatronik verfügt und bekannt ist für Innovationskraft und qualitativ hochwertige Produkte.“ Als Beispiele für eine bereits erfolgreiche Zusammenarbeit nennt Degenhart die Einkaufskooperation von Schaeffler und Continental, den Turbolader, das Doppelkupplungsgetriebe, die elektrische Parkbremse sowie Vertrieb und Logistik im Automotive Aftermarket. dv

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