Sibur-Russian Tyres erteilt Amtel eine Absage – vorerst

Aller Voraussicht nach wird es in naher Zukunft nicht zu einem Jointventure zwischen den russischen Reifenherstellern Sibur-Russian Tyres und Amtel-Vredestein kommen. Agenturmeldungen zufolge mache Sibur die „Restrukturierung der Schulden“ bei Amtel-Vredestein bzw. deren Verringerung zur Bedingung für eine etwaige Zusammenarbeit beider Unternehmen. Es müsse bei Amtel-Vredestein „einen Fortschritt in irgendeiner Form geben“, so eine namentlich nicht genannte Quelle bei Sibur-Russian Tyres gegenüber Reuters zur Schuldensituation des Wettbewerbers. Offiziell wollte Sibur-Russian Tyres allerdings keine Aussagen machen. Zum 30. September 2007 hatte Amtel-Vredestein einen Nettoschuldenstand in Höhe von 869,6 Millionen US-Dollar. Der russisch-holländische Konzern hatte in den vergangenen Jahren hohe Schulden angehäuft, um etwa Vredestein übernehmen zu können (195,6 Millionen Euro). Amtel-Vredestein rechnet im aktuellen Geschäftsjahr mit einem Umsatz in Höhe von 980 Millionen Dollar. Ende Januar ging Amtel-Vredestein mit einer Meldung an die Öffentlichkeit, wonach man mit Sibur-Russian Tyres „vorläufige Diskussionen“ über ein mögliches Joint Venture führe.

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