Höherer Umsatz auch für Titan

Im zweiten Quartal 2007 konnte der US-amerikanische Reifenhersteller Titan seinen Umsatz verglichen mit den gleichen drei Monaten des Vorjahres um 20 Prozent auf etwas mehr als 210 Millionen US-Dollar steigern. Werden die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres betrachtet, fällt das Plus mit 22 Prozent sogar noch leicht höher aus: Dem neuen Halbjahresrekord von knapp 437 Millionen US-Dollar steht ein Referenzwert von nicht ganz 358 Millionen Dollar für die ersten sechs Monate 2006 gegenüber. Zuwachs berichtet das Unternehmen aber auch bezüglich des gross profit, der im zweiten Quartal dieses Jahres bei 27,3 Millionen US-Dollar gelegen habe. Als Bezugswert für den gleichen Zeitraum 2006 werden 22,4 Millionen US-Dollar genannt.

„Das zweite Quartal war sehr spannend und aufregend für Titan. Unser Umsatz hat zugelegt, wie nach der letztjährigen Akquisition zu erwarten war“, so Titan-Chairman und -CEO Maurice M. Taylor jr. „Wir bauen unser OTR-Geschäft durch neue Produktlinien und höhere Produktionskapazitäten an EM-Reifen in Freeport/Illinois aus. Gleichzeitig damit wird die Fertigung einiger Landwirtschaftsreifenlinien in unser Werk in Des Moines verlagert. Zudem hat unser Board of Directors grünes Licht für eine Investition in die Fertigung besonders großer EM-Radialreifen in 57 und 63 Zoll gegeben, die bislang nur zwei Hersteller – Michelin und Bridgestone – produzieren“, ergänzt er.

Für diese Aufgabe hat man seinen Worten zufolge mit Ernest Rodia einen Experten als Chief Operating Officer für sich gewinnen können, der die Entwicklung der 63-Zoll-Reifen vorantreiben soll. Erste Prototypen sind bereits für das kommende Jahr angekündigt, später will man sogar noch in Form eines 73,5-Zoll-Reifens samt passendem Rad nachlegen. „Ich glaube, dass gute Zeiten für unser Unternehmen vor uns liegen. Zumal auch die Nachfrage nach großen Landwirtschaftsreifen begonnen hat anzuziehen und im weiteren Verlauf des Jahres noch weiter zulegen wird“, sagt Taylor.

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