Titan International erwartet 2007 „bestes Jahr“

Nachdem Titan International nun die EM-Reifenfabrik von Continental in Bryan (Ohio/USA) sowie die AS-Reifenfabrik) von Goodyear in Freeport (Illinois/USA) in das eigene Unternehmen integriert hat, stehen nun umfangreiche Kapazitätserweiterungen auf der Tagesordnung. Da die jüngst erworbene Fabrik in Bryan bereits an ihrer Kapazitätsgrenze gefahren wird, wolle Titan nun EM-Reifenkapazitäten in der AS-Reifenfabrik in Freeport sowie in der bestehenden Fabrik in Des Moines (Iowa) auf- bzw. ausbauen. In der ehemaligen Goodyear-Fabrik in Freeport werde derzeit das Equipment für die Herstellung von EM-Reifen bis zu einer Größe von 35 Zoll installiert. Gegenwärtig könne dort bereits die Größe 17.5 R-25 gefertigt werden. Die Erweiterungen in Freeport sollen noch im ersten Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein, heißt es dazu von Titan International. Das Unternehmen rechnet damit, dass dadurch ein zusätzlicher Umsatz in Höhe von etwa 60 Millionen US-Dollar erzielt werden kann. Gegenwärtig sind EM-Reifen weltweit äußerst knapp. Die Umstrukturierungen könnten sich allerdings negativ auf die Geschäftsergebnisse auswirken, gibt das Unternehmen vorsorglich bekannt.

Titan International hat für die beiden Fabriken rund 153 Millionen Dollar gezahlt, schreibt der Spezialreifenhersteller weiter. Goodyears Landwirtschaftsreifensparte hatte 2005 einen Umsatz von 200 Millionen Dollar erzielt; Continentals EM-Reifengeschäft in Nordamerika weitere 100 Millionen. Allerdings sei das Geschäft mit Landwirtschaftsreifen im vergangenen Jahr um knapp ein Drittel eingebrochen. Dies könne aber durch bessere EM-Reifenabsätze kompensiert werden, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Für das laufende Jahr avisiere das Unternehmen einen Jahresumsatz in Höhe von 800 bis 825 Millionen Dollar, so Titan-Chairman und CEO Maurice M. Taylor. Für die ersten beiden Monate seien die Auftragsbücher bereits prall gefüllt, so dass das Unternehmen auf sein bestes Geschäftsjahr jemals rechnen darf.

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