Jüngste Generation DTM-Reifen im Test

Bei den offiziellen Testfahrten der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) Anfang März im italienischen Vallelunga kam erstmals auf allen Fahrzeugen von Audi und Mercedes-Benz die neueste Reifenspezifikation für die Rennserie zum Einsatz. Die hier verwendete Sportversion des gleichnamigen Ultra-High-Performance-Reifens „SP Sport Maxx“ für die Straße ist laut Hersteller Dunlop für härteste Belastungen im Qualifying ebenso ausgelegt wie für konstante Performance über die Renndistanz. „Die Anforderung, einen Reifen zu entwickeln, der auf allen DTM-Rennstrecken und auch bei unterschiedlichsten äußeren Bedingungen perfekt arbeitet, ist auch im siebten Jahr der Partnerschaft von Dunlop mit der DTM gleich geblieben“, sagt Dunlop-Renndienstleiter Enzo Scaramella. „Aber in jedem Jahr erarbeiten die Ingenieure der Rennteams ein neues Paket aus Antrieb, Fahrwerk und Aerodynamik, das mit der aktuellen Generation der Dunlop-Pneus harmonieren muss“, so Scaramella weiter.

„Unser Test in Vallelunga ist gut verlaufen. Wir haben viele Dinge ausprobiert und konnten insbesondere bei den Reifen wesentliche Erkenntnisse sammeln“, lautete das Fazit von DTM-Pilot Bernd Schneider nach dem Ende der viertägigen Testfahrten. „In diesem Jahr ist die Rückmeldung der Reifen noch besser und intensiver als zuvor. Für uns Fahrer ist das enorm wichtig, denn wir erhalten nun ein noch exakteres Gefühl für Veränderungen, die wir an unserem Audi A4 DTM vornehmen“, lobte auch Mattias Ekström die Leistungsfähigkeit der jüngsten „Sport-Maxx“-Generation, nachdem er fast eintausend Kilometer auf der italienischen Teststrecke abgespult hatte. Vor dem ersten Lauf zur DTM am 9. April in Hockenheim testen die DTM-Teams vom 20. bis 23. März übrigens noch einmal gemeinsam im englischen Brands Hatch.

Neben den Anforderungen an Performance und Haltbarkeit gab es bei der Reifenentwicklung des „SP Sport Maxx“ des Modelljahrganges 2006 laut Dunlop ein zusätzliches wichtiges Kriterium: die Nähe zum Vorgängermodell. „Die Philosophie der DTM ist auf strenge Kostenreduktion ausgelegt“, erläutert Renndienstleiter Scaramella. „Da würde es nicht ins Bild passen, wenn durch eine neue Reifengeneration alle bisher gewonnenen Daten hinfällig würden und somit aufwendige Testfahrten erforderlich würden. Daher haben wir nur Details am Reifenaufbau verändert und vor allem den Schwerpunkt der Entwicklung auf eine bessere Rückmeldung des Fahrverhaltens gelegt. Das ist uns – wie wir von den DTM-Piloten einhellig hören – sehr gut gelungen.“

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