„Weihnachtstrucker“-Hilfsaktion startet wieder

Auch dieses Jahr unterstützt ATU wieder den „Weihnachtstrucker“. Dahinter verbirgt sich eine Hilfsaktion von Antenne Bayern zusammen mit den Johannitern. Damit schließen sich zum fünften Mal ATU-Trucks einem Konvoi an, der ab Weihnachten eine Woche lang nach Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Mazedonien und dem Kosovo unterwegs ist, um nach der Ankunft vor Ort mit Lebensmittelpaketen die schlimmste Not der Menschen in Osteuropa zu lindern. Schauspieler Heiner Lauterbach hat die Schirmherrschaft der Initiative übernommen. „Sehr viel Leid und Elend habe ich in den letzten Jahren auf den verschiedensten Hilfstransportfahrten gesehen. Und jede Fahrt hat mir eine Lektion mehr erteilt, hat mich geprägt und aus mir einen anderen Menschen gemacht“, beschreibt Andreas Jutzi, einer der „Weihnachtstrucker“-Fahrer seine Gefühle nach dem Rumänien-Einsatz im letzten Jahr.

ATU-Mitarbeiter und „Weihnachtstrucker“-Fahrer Bernhard Hofmann kann die Armut, die er vergangenes Jahr in Mazedonien gesehen hat, ebenfalls kaum in Worte fassen: „An den Augen und der Haut der Kinder siehst du, dass ihnen das Nötigste zum Leben fehlt. Die Menschen leben dort in sehr schlimmen Verhältnissen“. Seit fünf Jahren ist der 38-Jährige verantwortlich für die Hilfsaktion „Weihnachtstrucker“ bei der Weidener Autofahrerfachmarktkette. Auch dieses Jahr besteigt der dreifache Vater wieder einen ATU-Truck und macht sich auf den Weg nach Osteuropa, anstatt zu Hause mit seiner Familie den Weihnachtsurlaub zu verbringen. Mehrere ATU-Lkw werden wieder im Einsatz sein, jeder beladen mit 20 Tonnen Hilfsgütern. „Letztes Jahr hatten wir für die fünf Weihnachtstrucker 100 Tonnen Lebensmittel geladen. Wir wissen, auch diese 100 Tonnen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es ist eine Geste und eine kleine Hilfe für viele Betroffene. Wir denken an euch, wir haben euch nicht vergessen“, so Bernhard Hofmann. „Ein Blick in die freudigen Augen eines Kindes, das ein Paket öffnet und ein Geschenk rauszieht, entschädigt für alle Anstrengung!“

„Mit unserer Beteiligung an dieser Aktion möchten wir auch dieses Jahr unser soziales Engagement fortsetzen, insbesondere auch nach der karitativen Aktion am Weltkindertag 2005 für die SOS-Kinderdörfer, die wir mit einer Spende in Höhe von 355.071 Euro unterstützen konnten“, erläutert Unternehmenssprecher Dr. Markus Stadler. „Möglich wird diese Aktion freilich erst durch den selbstlosen Einsatz unserer Mitarbeiter, die mit den ATU-Trucks den Konvoi begleiten und die Hilfsgüter in die Krisengebiete bringen. Wir freuen uns nun auf die vielen Pakete der Bürgerinnen und Bürger, die wir auf die ATU-Trucks laden können“, so Stadler. „Das hat mich gleich berührt, ich finde das eine gute Idee. Es ist herzzerreißend, wenn man sieht, dass es jungen Menschen nicht gut geht, und man sollte viel dafür tun, das zu verändern. Kinder sind unsere Zukunft“, ergänzt Heiner Lauterbach, der in diesem Jahr die Schirmherrschaft der Aktion übernommen hat. In den vergangenen zwölf Jahren hatten sich bereits mehrere andere Prominente in den Dienst der Aktion gestellt.

Vor zwölf Jahren startete Antenne Bayern die Hilfsaktion „Weihnachtstrucker“. Waren damals die Trucker mit rund 3.000 Paketen unterwegs, so waren es im vergangenen Jahr schon mehr als 45.000. Zusammen mit den Johannitern und Rewe ist ATU seit 2001 Partner der Aktion. „Wir freuen uns, dass die Mitarbeiter von ATU voll hinter der Aktion stehen und sogar Familienmitglieder zum Sammeln und Packen mit einbinden. Darüber hinaus ist die logistische Unterstützung der Firma für uns nicht mehr wegzudenken und die Flexibilität und Einsatzbereitschaft der Fahrer sensationell“, so Wolfgang Stahl, Einsatzleiter der Johanniter, der zudem darauf hinweist, dass jeder in Bayern sich an Hilfsaktion beteiligen kann: Lebensmittel und Hygieneartikel, die auf einer Packliste (siehe auch www.antenne.de) stehen, sowie einen Malblock und Stifte für die Kinder einfach in einen festen Karton packen und vom 21. November bis einschließlich 19. Dezember 2005 an jeder Johanniter-Dienststelle in Bayern, an vielen Auto- und Truckerhöfen sowie bei allen bayerischen Rewe-Supermärkten abgeben.

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