132.000 Fans beim DTM-Lauf auf dem Norisring

Laut Dunlop sind rund 132.000 Zuschauer zum fünften Lauf der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) an den Norisring gekommen. Mit Gary Paffett und Christijan Albers (beide Mercedes) fuhren dabei wieder einmal zwei der Junioren der Rennserie auf die Plätze eins und zwei, DTM-Rekordmeister Bernd Schneider wurde Dritter. „Gerade wenn der Wettbewerb härter wird, kommt es für Dunlop darauf an, allen Teilnehmern absolut gleichwertiges Material zur Verfügung zu stellen“, weiß Dunlop-Renndienstleiter Manfred Theisen. „Dazu bieten wir fast zwei Dutzend Ingenieure, Techniker und Monteure auf, um gleich bleibende Qualität bei Produkt und Service garantieren zu können.“

Dennoch bildet das Renngeschehen auf der Strecke für den Renndienstleiter nur einen Teil seiner Aufgaben am Wochenende: „Gerade beim Saisonhighlight ist unser ganzes Team vielfältig eingebunden. Alles ist am Norisring etwas größer und etwas aufwendiger.“ So begrüßte Dunlop bei dem Rennen am letzten Juni-Wochenende über 550 Gäste in der „Sport-Maxx-Hospitality“. Für einzelne Besuchergruppen wurden dabei zusätzlich Boxenführungen und andere Sonderaktionen durchgeführt. Hinzu kommen Interviewanfragen und persönliche Gespräche mit Journalisten. „So ganz nebenbei hat unser Team auch logistisch am Norisring eine zusätzliche Herausforderung“, erklärt Manfred Theisen. „Denn wir haben ja nur eine notdürftige Boxenanlage, das ebenso provisorische Fahrerlager ist 500 Meter weit entfernt – da kommt man ganz schön ins Schwitzen, wenn man die Strecke am Wochenende ein paar Dutzend Mal laufen muss. Dafür ist aber die Atmosphäre am Dutzendteich absolut unvergleichlich.“

Nächstes Reiseziel des Dunlop-Renndienstes ist Schanghai, wo die DTM vom 16. bis zum 18. Juli bei einem Einladungsrennen auf einem Stadtkurs mitten im Finanzdistrikt startet. Am Norisring war bereits eine Delegation aus China vor Ort, um letzte Details mit den Verantwortlichen der DTM zu klären. „Mit der Formel 1 im September und der DTM in drei Wochen holen wir die beiden wichtigsten Rennserien der Welt zu uns nach Schanghai“, erklärte der Präsident der chinesischen Motorsportbehörde FASC, Tian Shu Shi. Maggie Ip, Geschäftsführerin des Rennpromotors ergänzte: „Die DTM fasziniert die Menschen. So eine Stimmung wie hier in Nürnberg erhoffen wir uns auch für Schanghai.“ Für Dunlop laufen die Vorbereitungen für das nicht zur Meisterschaft zählende Rennen schon seit Wochen. „Die Reifen für die zwanzig DTM-Fahrzeuge sind bereits verschifft“, so Renndienstleiter Manfred Theisen. „Wir reisen mit einem Dutzend Mitarbeiter nach Schanghai, um dort den gewohnten Dunlop-Service garantieren zu können.“

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