Formel 1: Bridgestone sowohl in der Fahrer- wie Teamwertung vorne

Mit dem Sieg in Indianapolis dürfte Michael Schumacher die mittlerweile sechste Formel 1-Weltmeistschaft kaum noch zu nehmen sein: auf Bridgestone-Reifen. Im letzten Saisonrennen von Suzuka müsste schon alles gegen ihn und alles für Kimi Räikkönen laufen, wollte der finnische Michelin-Pilot doch noch Weltmeister in der Fahrerwertung werden. Anders bei der Teamwertung: Da hat das Gespann Ferrari/Bridgestone zwar BMW-Williams/Michelin wieder von der Tabellenspitze verdrängt, der Vorsprung von nur drei Punkten aber ist knapp.

In Abhängigkeit von den Streckenbedingungen konnten beide Reifenhersteller ihre Stärken unter Beweis stellen: Bei trockner Piste waren die Bridgestone-Piloten eher schlechter bereift als die von Michelin. Bei feuchter Fahrbahn in der zweiten Phase des Rennens verloren dann die Michelin-Piloten auf den späteren Sieger etwa zwei Sekunden pro Runde. Bei abtrocknender Fahrbahn waren laut Rennsportdirektor Pierre Dupasquier schließlich wieder die Michelin-Reifen überlegen.

Unzufrieden ist man mit dem Rennwochenende auf Seiten der Franzosen nicht, habe man doch viele Erkenntnisse ziehen können, die fürs nächste Jahr optimistisch stimmen. Dupasquier verspricht, bis zur nächsten Saison noch die zwei Sekunden pro Runde „zu finden“, die der Michelin-Formel 1-Regenreifen heute noch hinter dem von Bridgestone zurückliegt.

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