Teves seit fünf Jahren in die Continental AG integriert

Jubiläum bei Continental Teves in Frankfurt/Main: Seit fünf Jahren gehört der Spezialist für Bremsen und Luftfedersysteme zur Continental AG. „Die Entwicklung gerade der letzten beiden Jahre hat bewiesen, dass der Kauf richtig war“, ist sich der Conti-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer sicher und führt „anhaltend zweistellige Wachstumsraten“ quasi als Beleg dieser Einschätzung an. „Die Akquisition der ITT Brakes & Chassis 1998 war ein entscheidender Schritt, um aus dem Reifenproduzenten Continental einen internationalen Automobilzulieferer mit starker Kompetenz im Bereich Chassis zu machen“, so Wennemer weiter. „Wir sind ein weltweit gefragter Entwicklungspartner und Zulieferer, der immer wieder mit Innovationen auf sich aufmerksam macht“, meint auch der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Ziebart. Ziebart ist Chef des Konzernbereiches Automotive Systems, in den Conti Teves integriert ist.

Bereits seit 100 Jahren produziert und entwickelt Teves Bremssysteme für Automobile. Heute ist Continental Teves mit weltweit 12.000 Mitarbeitern an 20 Standorten nach eigenen Aussagen weltgrößter Produzent von hydraulischen Radbremsen und die weltweite Nummer zwei bei Bremskraftverstärkern und elektronischen Bremssystemen wie ABS und ESP. Werktäglich werden demnach 42.000 elektronische Bremssysteme, 100.000 Raddrehzahlsensoren, 137.000 Bremssättel, 58.000 Bremszylinder, 35.000 Bremskraftverstärker, 17.000 Bremskraftregler und 132.000 Bremsschläuche gefertigt, wovon sich viele im Lieferprogramm der Teves-Handelsmarke Ate wiederfinden. Im zurückliegenden Jahr erzielte der Teves-Aftermarketbereich laut Conti mit Hilfe von über 1.250 Ate-Bremsencentern in Deutschland und Europa sowie 650 Handelspartnern in 69 weiteren Ländern einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro.

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