Verkauf von ContiTech gestoppt

Der Vorstand der Continental AG hat sich entschlossen, die Bemühungen zum Verkauf des Konzernbereiches ContiTech einzustellen, ihn innerhalb der Continental AG weiter zu führen und seine verschiedenen Geschäftsbereiche aktiv in die Konzernstrategie einzugliedern. Diese Entscheidung bedeute keine Veränderung der Ausrichtung des Unternehmens, das sich nach wie vor zu einem weltweit führenden Anbieter von Fahrwerktechnologien entwickeln wolle. Manfred Wennemer, der neue Vorstandsvorsitzende der Continental AG, betont, dass der Konzernumbau nach Übernahme des Elektronikspezialisten Temic im zweiten Quartal diesen Jahres weitestgehend abgeschlossen sei und das Unternehmen zukünftig “vorwiegend auf internes Wachstum” setzen werde. In Zukunft würden dabei weitere Geschäftsfelder über Kooperationen und Entwicklungszusammenarbeit mit Partnern aus der Automobilindustrie erschlossen und ausgebaut. “Eine unserer vordringlichsten Aufgaben”, so Wennemer, “ist die Stärkung der Profitabilität der einzelnen Konzernbereiche und der Abbau der aus dem Kauf von Teves und Temic resultierenden Finanzschulden.” Einige Geschäftsbereiche der ContiTech wie ContiTech Luftfedern und ContiTech Vibration Control lassen sich nahtlos in die Konzernstrategie integrieren, die anderen, überwiegend hochprofitablen Bereiche sollen selektiv ausgebaut werden. Weitere Überlegungen zur strategischen Weiterentwicklung des Konzernbereichs ContiTech, der im Jahr 2000 mit rund 15.800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 1,7 Milliarde Euro und ein EBIT von 138,7 Millionen Euro erzielte, sollen zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt werden. Inzwischen sind die Gespräche mit einer Investorengruppe über den Kauf von ContiTech wegen unterschiedlicher Auffassungen über den Kaufpreis abgeschlossen worden.

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