Mathematisches Modell soll leisere Reifen ermöglichen

Ingenieure an der Universität Purdue (Indiana/USA) haben ein neues Verfahren zur Analyse von Reifenvibrationen entwickelt, mit dem der Einfluss der einzelnen Designparameter eines Pneus auf das Reifen-/Fahrbahngeräusch untersucht werden kann. Mittels eines mathematischen Modells können demzufolge die lautesten Reifenteile identifiziert und ein so genannter akustischer “Fingerabdruck” eines jeden Reifens erstellt werden, was letztendlich die Entwicklung leiserer Reifen beschleunigen und zur Reduktion des Straßenlärms beitragen soll. “Wir können mit unserem numerischen Modell einen Test am Computer durchführen, der einem realen Experiment entspricht. Das bedeutet, dass wir die Vibration und Geräuschunterschiede verschiedener Reifenmodelle vorhersagen können”, erklärt Stuart Bolton, Professor an der Universität Purdue und Leiter des Projektes. Die Forschungsergebnisse dieses von Michelin, Continental General Tyre, Goodyear, Hankook, Ford sowie dem US Department of Transportation unterstützten Projektes werden am 27. August im Rahmen der “Internoise 2001” (30th International Congress and Exhibition on Noise Control Engineering) in Den Haag der Öffentlichkeit präsentiert. Bei dieser Veranstaltung beschäftigen sich übrigens noch weitere Beiträge mit dem Thema Reifen-/Fahrbahngeräusch.

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