Reifendruckkontrolle ist nicht zuletzt Aquaplaningvorsorge

Nicht nur eine zu geringe Profiltiefe, sondern auch ein zu niedriger Reifenfülldruck kann die Aquaplaninggefahr erhöhen (Bild: NRZ/Christian Marx)

Nach der Sommerhitze ziehen dieser Tage des Öfteren Gewitter samt ordentlich Regen übers Land. Grund genug, Autofahrer vor den Gefahren durch Aquaplaning zu warnen und über den Einfluss der Fahrzeugbereifung diesbezüglich zu informieren. „Wenn zu viel Wasser auf den Straßen steht, können Reifen ‚aufschwimmen‘ – sie verlieren den Kontakt zur Straße. Das Auto rutscht dann weg wie im Winter auf Eis“, erklärt Roland Richter von der R+V Versicherung. Vor diesem Hintergrund wird einerseits auf den Einfluss der Profiltiefe verwiesen und sagt das Unternehmen, am sichersten seien „mehr als vier Millimeter“. Damit liegt der Versicherer auf Linie nicht nur mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ), sondern auch mit dem überwiegenden Teil der Reifenbranche. Andererseits wird in diesem Zusammenhang empfohlen, den Reifenfülldruck im Auge zu behalten. Denn abgesehen von dessen Einfluss auf den Reifenverschleiß, den Rollwiderstand und damit den Kraftstoffverbrauch sowie natürlich die Verkehrssicherheit ganz allgemein, könne ein zu niedriger Wert insbesondere auch die Aquaplaninggefahr steigern.

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