Michelin büßt Umsätze durch Wechselkursveränderungen ein

Im Vergleich zum Vorjahresquartal hat Michelin von Januar bis März 5,4 Prozent an Umsatz eingebüßt, wofür dem Hersteller zufolge Wechselkursveränderungen verantwortlich sind (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Auch wenn die Umsätze im ersten Quartal rückläufig waren, spricht Michelin bei der Vorlage seines aktuellen Berichtes von „einer soliden Leistung“. Der französische Reifenhersteller verweist dabei darauf, dass sich in dem 5,4-prozentigen Umsatzrückgang „Veränderungen in den Wechselkursen widerspiegeln“; auf Basis konstanter Wechselkurse hätte sich sogar ein minimales Umsatzplus ergeben. Während sich die Umsätze im Pkw-Segment um unterdurchschnittliche 4,4 Prozent verringerten, gaben die Umsätze im Nutzfahrzeugsegment (Transportation & Related Distribution) mit minus 11,3 Prozent indes deutlich nach. Unterdessen hält ein neues Segment Einzug in die Finanzberichterstattung Michelins: das der Polymer Composite Solutions. Darin enthalten sind sämtliche Umsätze mit Verbundwerkstoffen – das zentrale von Michelin anvisierte Wachstumsfeld –, die zuvor im Spezialgeschäft (Specialties & Related Distribution) enthalten waren. Gewinnkennzahlen veröffentlicht Michelin traditionell nicht zum ersten und zum dritten Quartal.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

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