Projekt „ATG-Evo“ rund um Hofmann-Reifenprüfanlagen

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Dank Optimierungen gemeinsam mit Siemens als Partner in Sachen Automatisierungs-/Antriebstechnik sollen für Hofmanns „ATG-Evo“-Reifenprüfanlagen Lieferzeiten von unter neun statt bisher bis zu zwölf Monaten ab Auftragseingang möglich sein (Bild: Siemens)

Die seit mehr als 90 Jahren im Markt aktive Hofmann Maschinen- und Anlagenbau GmbH entwickelt und fertigt Maschinen bzw. Komplettlösungen rund um das Auswuchten, die Montage und das Prüfen von Zweirad-, Pkw- und Lkw-Reifen. Mit Reifenprüfanlagen des Anbieters können Reifenhersteller ihre Produkte klassifizieren und vertrauen Automobilhersteller bei ihrer Wareneingangskontrolle auf die entsprechenden Prüfergebnisse bzw. darauf basierende Kennzeichnungen auf den Reifen. Das in Worms ansässige Unternehmen hat seine Reifenklassifizierungsmaschinen jüngst technologisch „runderneuert“ und modularisiert mithilfe seines Partners Siemens, Hauptausrüster im Bereich Automatisierungs- und Antriebstechnik bei Hofmann. Dies mit dem Ziel, die Taktzeiten und den Energieverbrauch der Anlagen zu reduzieren, ihre Inbetriebnahme- und Lieferzeiten deutlich zu verkürzen sowie die Ersatzteilhaltung für sie schlanker aufzustellen.

Seit Anfang der 2000er-Jahre bietet Hofmann modular aufgebaute Kombinationen aus Auswucht-, Gleichförmigkeits- und Geometriemessmaschinen für die Reifenklassifizierung unter der Bezeichnung ATG (Automatic Tire Grading) an einschließlich Peripherie für den Transport, das Einseifen und das Ausschleusen der Reifen in mehreren Qualitätsstufen. Im Vollausbau bieten die Anlagen ein automatisches, werkzeugloses Wechselsystem für Prüffelgen (fünffach) und Markierkassetten (sechsfach). Wobei aufgrund deren Funktionalität und Komplexität die Zahl produkt-/kundenspezifischer Anpassungen über die Jahre gewachsen ist – und damit die Vielfalt mechanischer und elektr(on)ischer Komponenten und Maschinenvarianten. Diese Variantenvielfalt zu reduzieren war das Ziel des Entwicklungsprojektes „ATG-Evo“ der Wormser. „Wir wollten den Nutzen für die Anwender, aber auch für unser Engineering, die interne und externe Fertigung, die Inbetriebnehmer und den Service weiter steigern“, erklärt Michael Hierse, Vertriebs- und Produktverantwortlicher für die Reifenindustrie bei Hofmann.

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