EBITDA-Halbierung in Europa: LKQ Corporation tauscht Topmanagement aus

Nach einem massiven Gewinneinbruch in Europa vollzieht die LKQ Corporation eine Neuordnung seines Europageschäfts und tauscht außerdem das Topmanagement aus (Bild: LKQ Europe)

Angesichts eines Gewinneinbruchs in Europa hat der US-amerikanische Teilegroßhändler LKQ Corporation, zu dem etwa Stahlgruber, PV Automotive und Rhiag gehören, eine umfassende Neuordnung seines Europageschäfts angekündigt. Im Zuge dessen muss nicht nur Andy Hamilton als President und Managing Director von LKQ Europe seinen Stuhl räumen, auch President und Chief Executive Officer Justin Jude werde das Unternehmen verlassen, wie es dazu in einer Mitteilung heißt. Als Nachfolger an der operativen Spitze des Konzerns sei Salvatore A. Abbate ernannt worden. Insbesondere die Probleme bei der Einführung einer neuen ERP-Software in Deutschland einschließlich operativer Unterbrechungen hätten das Geschäft massiv belastet. LKQ hat nun externe Restrukturierungsexperten von Alvarez & Marsal an Bord geholt, die helfen sollen, die operative Leistungsfähigkeit des Unternehmens wieder zu verbessern. Wie LKQ berichtet, sei der organische Europaumsatz mit Teilen und Dienstleistungen im dritten Quartal um 9,8 Prozent zurückgegangen, während das EBITDA in dem Segment von zehn Prozent im Vorjahresquartal auf jetzt 4,1 bis 5,1 Prozent eingebrochen war.

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