Britische Studie belegt: E-Autos sind Reifenfresser

Eine Studie der British Vehicle Rental and Leasing Association belegt, dass Reifen bei E-Autos deutlich häufiger mit Mängeln versehen sind, räumt aber mit der weitverbreiteten Annahme auf, auch Fahrwerke würden über die Maßen unter den hohen Gewichten leiden (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Eine der ältesten Regeln beim Gebrauchtwagenkauf könnte im Elektrozeitalter obsolet werden: Die Auswertung von 47,4 Millionen Hauptuntersuchungen in Großbritannien – vor Ort als MOT bezeichnet – hat ergeben, dass Elektroautos mit hoher Laufleistung deutlich seltener durchfallen als vergleichbare Verbrenner. Die Studie, die von der British Vehicle Rental and Leasing Association (BVRLA) in Auftrag gegeben und von der unabhängigen Transportforschungsorganisation New AutoMotive durchgeführt wurde, analysierte offizielle Prüfdaten der Driver and Vehicle Standards Agency (DVSA; ähnlich dem deutschen Kraftfahrt-Bundesamt) um zu untersuchen, wie sich Elektroautos mit zunehmendem Alter und steigender Kilometerleistung verhalten. Eine Untersuchung, die keine Belege dafür liefert, dass schwerere E-Autos vermehrt unter Fahrwerksproblemen leiden, während sie gleichzeitig bestätigt: E-Antriebe verursachen mehr Reifenmängeln.

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