Shandong Linglong legt Milliardeninvestment in China zu den Akten

Shandong Linglong legt seine Pläne zur Errichtung einer neuen Reifenfabrik in der zentralchinesischen Provinz Shaanxi aufgrund einer „beträchtlichen Unsicherheit“ zu den Akten (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Es ist fünf Jahre her, da hatte Shandong Linglong mit einer Meldung für Aufsehen gesorgt, derzufolge der aus China stammende Hersteller knapp eine Milliarde US-Dollar in ein neues Reifenwerk in seinem Heimatmarkt investieren wolle. Dieser Plan hat sich nun erledigt, wie Shandong Linglong am Montag in einer Börsenmitteilung erklärte. Wie es dort heißt, seien die vorbereitenden Arbeiten nur schleppend vorangegangen, außerdem seien „erwartete Unterstützungsmaßnahmen“ ausgeblieben, die in der Mitteilung allerdings nicht näher beschrieben werden. All dies habe „eine beträchtliche Unsicherheit“ für das Projekt in Tongchuan (Shaanxi-Provinz) erzeugt, das man nun nicht weiter verfolgen wolle. Geplant war eine Fabrik zur Herstellung von jährlich rund 15,2 Millionen Pkw- sowie 500.000 runderneuerten Reifen; Kostenpunkt: 6,066 Milliarden Yuan (760 Millionen Euro). Bereits investiert worden seien 380 Millionen RMB (47,6 Millionen Euro).

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