„Ohne nachweisbaren Nutzen“ – Point S France gegen Hilfe für die Pkw-Reifenrunderneuerung

Für Christophe Rollet, Generaldirektor von Point S France, ist der Nutzen der Pkw-Reifenrunderneuerung nicht belegt, auch deren Wirtschaftsmodell habe sich „als strukturell nicht tragfähig erwiesen“, weswegen er gegen die in Frankreich derzeit diskutierte staatliche Förderung ist (Bild: Point S France)

In Frankreich wird derzeit öffentlich darüber diskutiert, runderneuerte Pkw-Reifen per Verordnung bei der Finanzierung des landesweiten Altreifenentsorgungssystems Aliapur mit einem Vorteil von sechs Euro gegenüber Neureifen zu versehen. Das Ziel ist es, Preisvorteile für runderneuerte Reifen zu vergrößern, damit die Kreislaufwirtschaft zu stärken und die Abhängigkeit von Billigimporten aus Asien zu verringern. Nun meldet sich aber eine im französischen Reifenmarkt gewichtige Stimme zu Wort und bezieht klar Stellung gegen die geplante Regelung: Christophe Rollet. Der Generaldirektor von Point S France warnt in einem Statement „vor einer kostspieligen, ineffizienten und realitätsfernen Maßnahme“, die den französischen Autofahrern Kosten in Höhe von mehr als 15 Millionen Euro verursachen würde, „ohne dass ein nachweisbarer Nutzen für die Umwelt gegeben“ sei.

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