Alcoa-Mutterkonzern kann EBITDA-Margen nahe 30 Prozent halten – auch bei Rädern

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Alcoa – die Schmiederädersparte von Howmet Aerospace aus den USA – konnte im vergangenen Geschäftsjahr zwar die Umsätze ‚nur‘ stabil halten bei insgesamt deutlichen Absatzrückgängen, dafür stieg die Marge noch einmal auf jetzt 28,5 Prozent (Bild: NRZ/Arno Borchers)

Howmet Aerospace ist der Konzern hinter der Nfz-Rädermarke Alcoa; das US-Unternehmen hat jetzt Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres gezogen und belegt damit eindeutig: Mit Leichtmetallrädern kann man heute noch durchaus Geld verdienen. Dem Bericht zufolge setzte Howmet Aerospace mit seiner Sparte Forged Wheels, also Schmiederäder, im vergangenen Jahr 1,039 Milliarden US-Dollar (876 Millionen Euro) um, was einem Rückgang um 1,4 Prozent entspricht; gleichzeitig brachen die Absätze aber um 13 Prozent ein. Darin spiegeln sich folglich hohe rohstoffkostenbedingte Preisanpassungen. Unterdessen stieg aber das EBITDA noch einmal leicht von 287 auf dann 296 Millionen Dollar (250 Millionen Euro), woraus sich eine Marge von stattlichen 28,5 Prozent nach 27,2 Prozent im Vorjahr ergibt. Der Gesamtkonzern konnte indes seine Umsätze 2025 um rund elf Prozent auf jetzt 8,252 Milliarden Dollar steigern, wobei das Geschäft mit der kommerziellen Raumfahrt hier der Wachstumstreiber war; das konzernweite EBITDA lag im Geschäftsjahr bei 2,413 Milliarden Dollar und die Marge damit bei noch stattlicheren 29,3 Prozent.

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