„Im Normalfall genügen Ganzjahresreifen“, sagt der AvD

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Selbst wenn der AvD in der kalten Jahreszeit Ganzjahresreifen für viele Autofahrer als „sinnvolle und sichere Lösung“ ansieht, wird solchen unter ihnen, die „regelmäßig in alpinen Regionen mit anspruchsvollen winterlichen Bedingungen unterwegs“ sind, doch zu Winterreifen geraten (Bild: Ergo Group)

Mit Blick auf die derzeit in weiten Teilen Deutschlands herrschenden winterlichen Fahrbahnbedingung betont der Automobilclub von Deutschland (AvD) die Wichtigkeit der bei alldem den Reifen zukommenden Rolle. In diesem Zusammenhang wird Autofahrern einerseits Grundlegendes geraten wie das Achten auf deren Zustand (Fülldruck, Profiltiefe etc.). Andererseits wird empfohlen, den jeweiligen Einsatzbereich der Bereifung im Auge zu behalten, wobei der AvD die Meinung vertritt, dass „im Normalfall“ Ganzjahresreifen genügten.

Denn aus Sicht es Automobilklubs stellen moderne Ganzjahresreifen für viele Autofahrer eine sinnvolle und sichere Lösung dar. „Die aktuelle Reifengeneration bietet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Sommer- und Wintereigenschaften und eignet sich besonders für Fahrzeuge, die überwiegend in gemäßigten Klimaregionen und im normalen Straßenverkehr eingesetzt werden“, so der AvD, der in diesem Zusammenhang auf seinen letztjährigen Ganzjahresreifentest verweist. „Nur wer regelmäßig in alpinen Regionen mit anspruchsvollen winterlichen Bedingungen unterwegs ist, sollte weiterhin auf klassische Winterreifen setzen“, so der Klub.

Wie allerdings noch nachgeschoben wird, sieht man jedoch auch für sportlich-performante Fahrer und Autos mit höherer Leistung den herkömmlichen Einsatz von Sommer- und Winterreifen als „immer noch die beste Wahl“ an. Bei höheren Temperaturen und auf stark aufgeheizten Straßenbelägen empfehle es sich dagegen, auf gute Sommerreifen zu wechseln, heißt es darüber hinaus. „Deren Gummimischung ist etwas härter und bietet dadurch besseren Grip sowie eine höhere Bremsleistung“, begründet der AvD letztere seiner Reifenempfehlungen.

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