Auch ehemaliges Continental-Werk in Russland produziert nun wieder Reifen
Wie mehrere russische Medien berichten, hat der neue Eigentümer vergangene Woche das Bridgestone-Reifenwerk in Uljanowsk nach einer zweieinhalbjährigen Unterbrechung wieder in Betrieb genommen. Das Werk, das mittlerweile als Gislaved Ulyanovsk im Markt auftritt, soll später einmal rund 2,4 Millionen Pkw-Reifen der Marken Cordiant und Gislaved pro Jahr herstellen; im aktuellen Jahr seien 1,2 Millionen geplant. Ebenfalls zum Cordiant-Fabrikenverbund gehört das ehemalige Continental-Reifenwerk in Kaluga, das bereits vergangenes Jahr unter dem neuen Eigentümer seinen Betrieb aufnahm und 2025 ebenfalls rund 1,2 Millionen Pkw-Reifen fertigen soll, allerdings eine Zielproduktion von 3,5 Millionen Stück aufweist. Der deutsche Hersteller hatte dieses zusammen mit den Markenrechten für Russland und Weißrussland 2023 verkauft. Auch Bridgestone hatte in dem Jahr sein Werk verkauft und sich damit als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ebenfalls aus Russland zurückgezogen. Außerdem gehören zum Fabrikenverbund noch die beiden ursprünglichen Cordiant-Reifenwerke in Jaroslawl und Omsk, die die Severgroup des russischen Oligarchen Alexei A. Mordaschow zusammen mit den hinzugekauften Werken in Jaroslawl und Kaluga übernommen hatte.
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