Kein Allheilmittel gegen Reifenpannen – Druckprüfung trotz RDKS empfohlen

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Wie die Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e.V. (Goslar) unter Berufung auf ADAC-Angaben sagt, erleben Autofahrer im Schnitt alle zehn Jahre eine Reifenpanne. In diesem Zusammenhang wird als häufigste Ursache ein zu niedriger Reifendruck genannt. Grund dafür könnten abgesehen von einem defekten Ventil, zu starkem Verschleiß oder Überalterung der Reifen sowie Beschädigungen von deren Seitenflanken etwa durch zu heftigen Bordsteinkontakt vor allem eingefahrene Gegenstände wie Scherben, Nägeln oder generell spitze Metallteile sein. Durchstechen sie den Reifen, zieht das meist einen langsamen Druckverlust nach sich. Nur sehr selten seien Materialfehler die Ursache, wenn Reifen die Luft ausgeht, heißt es weiter. Wie dem auch sei: Als wichtigste Präventionsmaßnahme gegen Reifenpannen wird zu einer regelmäßigen Kontrolle des Reifenfülldrucks geraten nebst einer Überprüfung auf gegebenenfalls bereits sichtbare Schäden. Selbst wenn jüngere Fahrzeuge dank einer seit einigen Jahren für neu zugelassene Kfz der Klasse M1 geltende Ausstattungspflicht ab Werk über ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) verfügten, wird trotzdem eine regelmäßige Überprüfung des Fülldruckes alle 14 Tage empfohlen. „Denn die elektronischen Warnsysteme schlagen in der Regel erst bei einem Druckverlust von 20 Prozent Alarm. Und das kann im Zweifel schon zu spät sein“, meint man in Goslar. cm

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