Pkw-Neuzulassungen im August weniger schlecht als bisher

Auch wenn sich die europäischen Automobilmärkte nur langsam erholen, sie erholen sich. Wie die ACEA mitteilt, gaben die Pkw-Neuzulassungen im August europaweit im Vergleich zum Vorjahrsmonat um 17,6 Prozent nach. Aufs bisherige Jahr gerechnet liegen die Märkte damit aber dennoch 32,9 Prozent im Minus. Der deutsche Automobilmarkt hat sich den Zahlen des Verbands zufolge nicht wesentlich besser entwickelt. Während der Monat August mit einem Minus von genau 20 Prozent sogar schlechter als der europäische Durchschnitt ausfiel, fällt die bisherige Jahresentwicklung mit minus 28,8 Prozent leicht besser aus. In absoluten Zahlen bedeutet dies: Kunden in Deutschland haben von Januar bis August nur 1,78 Millionen Pkw gekauft und damit immerhin knapp 720.000 weniger als im selben Vorjahreszeitraum. Europaweit fehlen im selben Zeitraum bereits 3,56 Millionen Neuzulassungen im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen illustrieren auch, wie viele Pkw- und SUV-Reifen die europäische Erstausrüstung auch im bisherigen Jahresverlauf nicht abgenommen hat: mindestens 15 Millionen Stück. Noch schlimmer getroffen hat die Corona-Krise indes Länder wie Italien, Großbritannien oder Spanien, wo die Einbrüche im Jahresverlauf bei 38.9, 39,7 oder gar 40,6 Prozent liegen. ab

 

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