Staatssekretärin Katrin Schütz besucht Michelin-Werk in Karlsruhe

Die baden-württembergische Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Katrin Schütz, besuchte am 5. August im Rahmen ihrer Ausbildungsreise das Michelin-Werk Karlsruhe. Sie  informierte sich bei ihrem ersten Besuch bei dem Reifenhersteller über dessen Standort und interessierte sich besonders für die duale, binationale Ausbildung. Michelin engagiert sich als französisches Unternehmen in Deutschland stark für die grenzüberschreitende Förderung junger Nachwuchskräfte. Im März 2019 hatten 28 deutsche und französische Institutionen eine Rahmenvereinbarung, die die grenzüberschreitende Berufsausbildung ermöglicht, unterzeichnet.

Seit Ende 2019 jedoch ist die Zukunft der binationale Ausbildung ungewiss. Aufgrund von Umstrukturierungen des französischen Bildungssystems wurden die Verantwortlichkeiten zu Lasten der Region Grand Est verändert. In Folge kann dieser dritte Partner neben den beteiligten Universitäten bzw. Schulen und den engagierten Unternehmen seine Förderung der deutsch/französischen Ausbildung nicht weiterführen. Die finanzielle Trägerschaft liegt nunmehr allein in den Händen der Unternehmen. „Für ein global agierendes Unternehmen wie Michelin ist eine grenz- und sprachbarrierenüberschreitende Ausbildung unerlässlich. Wir tragen die Verantwortung dafür, dass sich kommende Mitarbeitergenerationen an allen unseren Standorten, egal in welchem Land, zurechtfinden“, erklärte Dietmar Schweinebarth, Verantwortlicher Aus- und Weiterbildung im Werk Karlsruhe, die Ziele der dualen Ausbildung. cs

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