Reifen Krieg „unverschuldet“ in die Insolvenz geraten – Insolvenzgeld

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Nachdem sich in der vergangenen Woche die Ereignisse unter dem Dach der deutschen Fintyre Group überschlugen und am Donnerstag – vorläufig – im Insolvenzantrag der Reifen Krieg GmbH gipfelten, sind weitere Insolvenzanträge von Unternehmen der Gruppe bisher ausgeblieben, obwohl diese vielfach prognostiziert wurden. Dennoch scheint die ganze Unternehmensgruppe derzeit wie gelähmt, vielfach unerreichbar; ein normaler Geschäftsbetrieb findet nicht statt.

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10 Kommentare
  1. Investorenhasser says:

    Was machen eigentlich die Herren Krieg und Fink, die Ihre Mitarbeiter, die sie mit ihrer Arbeit reich machten, so zwanglos in die existenzbedrohende Lage brachten?

    Hoffe sie müssen ebenso auf einige Millionen aus dem Verkauf verzichten wie die Herren Reiff, die Jahrzehnte lang treue Mitarbeiter trotz anderer Optionen an den Meistbietenden verschacherten.

    Auf sein 400-PS-Statussymbol zu verzichten wäre auch ein zu großes Opfer gewesen, nur weil Mitarbeiter an den Rande des Ruins getrieben werden. Verantwortungslose Manager mit fragwürdigem moralischen Kompass gibt es nicht nur in Italien!

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    • Reifendealer says:

      ….selten so einen Blödsinn gelesen: Die Herren Krieg & Fink haben den Mitarbeitern seit 2007 einen vermutlich gutbezahlten Arbeitsplatz gegeben- ich glaube nicht dass irgendjemand gezwungen wurde bei Reifen Krieg zu arbeiten. Wenn jemand mit immensem Aufwand und unternehmerischem Risiko so einen Laden aus dem Boden stampft sollte er auch das Recht haben sein Geschäft zu verkaufen.
      Oder ist man auch dafür verantwortlich wenn man sein Auto verkauft und der Käufer verursacht dann damit einen Unfall?

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      • Investorenhasser says:

        Das ist leider die typische Sichtweise der Generation, die durch den grenzenlosen Kapitalismus geprägt wurde. Mit Macht kommt aber Verantwortung.
        Dass ein Firmeninhaber sein Geschäft und seine Mitarbeiter an den Meistbietenden verkauft, obwohl jeder durch kurze Websuche das kurzfristige Geschäftsmodell des Investors erkennen muss, zeugt von sehr wenig Verantwortungsbewusstsein.

        Aber aus Ihrer Sichtweise haben alle handelnden Personen natürlich völlig richtig gehandelt. In Ihrer Welt ist es sicher auch korrekt, dass Krankenhäuser und Pflegeheime von Investoren als Renditeobjekt gekauft werden und die Kosten bis zur Unmenschlichkeit gedrückt werden.

        Vielleicht kommen Sie eines Tages in den Genuss, eine dieser Einrichtungen zu besuchen und dann dürfen Sie sich darüber freuen, was so ein Finanzinvestor für eine tolle Errungenschaft für die Allgemeinheit ist.

        Ich wünsche allen (Ex-)Kollegen von Reifen-Krieg alles Gute und hoffe, es kommt bald ein Käufer, der wieder nachhaltig investiert.

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        • DeepDiveDealer says:

          Lieber Investorenhasser,
          Ihr Klassenkampf bringt hier wenig und ist nicht zielführend.
          Setzen Sie als Theoretiker doch einfach Ihre Ideen mal praktisch um, machen Sie sich selbstständig, arbeiten Sie mind. 12 Stunden am Tag und tragen Sie das volle unternehmerische Risiko.
          Dann dürfen Sie gerne ernstzunehmend mitdiskutieren.
          So von der Couch aus vermeintlich gute Ratschläge geben kann jeder.

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          • Investorenhasser says:

            DeepDiveDealer,

            Ihre bisher niveaulosen Kommentare zu anderen Artikeln entbehren jeglicher Grundlage für eine sachliche Auseinandersetzung mit Ihrer Meinung und Ihrem vermeintlichen Wissen über das Arbeitsleben.

  2. TomBuge says:

    Hoffentlich hört irgendwann mal der Kampf um den letzten Cent für Reifen auf. Ich kann es nicht mehr hören. Der Service muß stimmen und jeder muß sein Geld verdienen können – umsonst kann NIEMAND arbeiten !!!!! Auch Kunden sollten sich von irgendwelchen „Stammtischparolen“, wie billig sie an Reifen gekommen sind, verabschieden.

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  3. Reifenhändler im Rhein Main Gebiet says:

    Ich bin selbstständiger Reifenhändler ( 3 Mitarbeiter ) und täglich zwischen 6 – 12 Stunden am arbeiten.
    Folgende Probleme gibt es heute die einem das Leben schwer machen:
    20% Umsatzverlust ( Seasonaler Reifenwechsel fällt weg ) durch Ganzjahresreifen.
    Viele Onlinekäufer, bei den nur die Montage als Profit bleibt.
    Firmenkunden die das Auto bis zu 3 Jahre fahren, die keine Alus mehr kaufen,
    sondern die Reifen nur Winter / Sommer ummontieren lassen.
    70% nur noch Preisgespräche mit Kunden ( Problem Onlineshops ).
    Diese Probleme schlagen sich auch auf auf Großhändler und Hersteller durch.
    Es wird heute alles auch bei großen Konzernen alles „personell gedrückt“.
    Kein Job ist mehr sicher, auch kein Großhändler ist mehr sicher.
    Dies kann man nur „entgehen“ in dem man sein eigenes selbständiges Ding macht, bin damit eigentlich immer gut gefahren. Obwohl es wirklich nicht einfach ist. Das Beste ist man hat keine Chef. :-)).
    ( Von diesen Kaspern hatte ich genug, deswegen machen ich mein eigenes Ding ). In diesem Sinne: Lasst euch nicht unterkrigen.
    Eine Reifenhändler im Rhein Mail Gebiet.

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