Akuter Preisverfall, jedenfalls bei „Europas führendem Onlinehändler für Autoersatzteile“

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Der Wettbewerb im Reifenmarkt ist mitunter hart, der Druck auf die Preise hoch. Und jeder Händler kennt die Situation, in denen Reifen einfach nur wegmüssen, auch „unter EK“. Wie aber Angebote zustande kommen, die der Autor dieser Zeilen gestern zufällig in der Welt.de-App als Werbung angezeigt bekam, möchte man gar nicht wissen. Dort jedenfalls bietet die in Berlin ansässige Autodoc GmbH, die sich auf ihrer Internetseite als „Europas führender Onlinehändler für Autoersatzteile“ präsentiert, Reifen mit anständigen Rabattsätzen an, die jeder Händler auch gerne von seinem Lieferanten hätte. Endverbraucher sollen dort einen Reifen, der einmal 90 Euro gekostet haben soll, nun für nur noch 19 Euro kaufen können. Man diagnostiziert akuten und eventuell unheilbaren Preisverfall. Gleichwohl sind dem Teilehändler in den vergangenen Jahren exorbitante Wachstumssprünge gelungen, wie ein Blick in den Bundesanzeiger offenbart; allein 2018 stieg der Umsatz um 63 Prozent auf jetzt 415 Millionen Euro an. Inwieweit das Reifengeschäft für eine solche Entwicklung verantwortlich zeichnet, ließ sich indes nicht nachvollziehen. ab

 

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