Krisentisch: Marangoni stellt im Ministerium in Rom Entwicklungspläne vor

Mitte der Woche fand im italienischen Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung ein sogenannter Krisentisch statt, bei dem es um die Zukunft der Marangoni-Gruppe mit ihren beiden heimischen Produktionsstandorten in Rovereto und in Ferentino ging. Der Runderneuerungskonzern mit Sitz im norditalienischen Rovereto (Provinz Trient) kämpft bereits seit Längerem mit Liquiditätsproblemen und darum, wie diese zu lösen seien. Neben Unternehmens- und den Ministeriumsvertretern nahmen auch Vertreter von Gläubigern und Gewerkschaften an dem Treffen teil. Dabei legte Marangoni einer Mitteilung des Ministeriums zufolge einen Industrieplan vor, der „die grundlegenden strategischen Linien zur Überwindung der momentanen Krise“ skizzieren soll. Neben der Entwicklung neuer Aktivitäten an den beiden Standorten habe Marangoni die mit Vipal Rubber aus Brasilien geplante Partnerschaft als einen der zentralen Punkte der unternehmerischen Weiterentwicklung beschrieben. Das bereits unterzeichnete Partnerschaftsabkommens werde „im Laufe des Jahres zur Gründung des weltweit führenden Unternehmens im Bereich Reifenproduktion und Runderneuerung führen“, so das Ministerium weiter in seiner Mitteilung. Zusätzliche Details des Abkommens und der in Rom präsentierten Pläne für die Weiterentwicklung Marangonis nannte das Ministerium indes nicht. ab

 

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