Jetzt offenbar noch „Reifengate“ nach der Dieselaffäre

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Nicht nur die Redaktion der NEUE REIFENZEITUNG ist bemüht, ihre Leser immer auf dem Laufenden zu halten, was es Neues rund um die Reifenbranche zu vermelden gibt. Dabei ist es unser Ziel, Interessantes möglichst als Erste und entsprechend detailreich berichten zu können, so wie etwa wie beim ab 2030 drohenden Verbot von Luftreifen. Manchmal muss man sich aber geschlagen geben, weil andere die Nase vorn haben und es einfach besser können. So eine Lehrstunde haben wir uns aktuell von den Kollegen beim Postillion erteilen lassen müssen, die „ehrliche Nachrichten – unabhängig, schnell, seit 1845“ verbreiten. Diese Story können wir unseren Lesern nicht vorenthalten. Denn dort hat man offenbar ein als „ungeheuerlich“ bezeichnetes Komplott aufgedeckt, wobei die Sache nach der sogenannten Dieselaffäre durchaus das Zeug zum „Reifengate“ hat. Denn dem entsprechenden Bericht zufolge sind Manipulationen bzw. „von vorneherein in sie integrierte winzige Sollbruchstellen“ bei Reifen schuld daran, dass diese vorzeitig kaputt gehen. In Fachkreisen nennt man so etwas bekanntlich „geplante Obsoleszenz“. Im vorliegenden Fall sollen die sieben größten Reifenhersteller hinter dieser Sache stecken, nachdem man schon 1948 entsprechende Absprachen getroffen habe, obwohl man doch seit den 1940er-Jahren bereits Reifen bauen könne, die „mindestens 300 Jahre lang“ halten. Dass bei alldem die Reifen im Falle eines Falles immer auch gerade an der Unterseite platt sind, wird mit Vertuschungsmaßnahmen der konspirativen Aktivitäten des „Big Tire“ genannten Herstellerkomplottes erklärt: Schließlich können die für die Schäden verantwortlich gemachten Schwachstellen so schlechter untersucht werden, weil sie ja stets auf der Fahrbahn auflägen. Ob ihrer brisanten Enthüllungen soll es bereits zu Drohungen gegen die Postillion-Redaktion gekommen sein. christian.marx@reifenpresse.de

3 Kommentare
    • Oliver Pflaum says:

      Noch lustiger werden die Kommentare derer sein die den Bericht des Postillion irgendwo im Netz gefischt haben und Satire so gut erkennen wie ich einen gefälschten 500€-Schein.

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