Automechanika: Continental macht Werkstätten fit für die Zukunft

Continental will auf der diesjährigen Automechanika „kundenorientierte Lösungen und Antworten auf zukünftige Herausforderungen“ präsentieren. Kfz-Werkstätten und Händler im automobilen Ersatzgeschäft sind angesichts eines immer komplexeren Marktumfeldes in Zukunft mehr denn je gefordert. Zu den Herausforderungen gehören digitale Technologien, sich damit verändernde Kundenbedürfnisse, Fahrassistenzsysteme, E-Mobilität und eine immer stärkere Vernetzung. Auf der Automechanika im September in Frankfurt am Main (Forum, Stand A03/05) zeigt Continental, wie das Technologieunternehmen Betriebe auf ihrem Weg in die Zukunft begleitet. Dort präsentiert der Konzern neue Lösungen, Produkte und Servicekonzepte aus seinem gesamten Angebot für das automobile Ersatzgeschäft. „Continental steht weltweit für Erstausrüstungskompetenz und -qualität. Mit dieser Erfahrung, unserem umfassenden Portfolio aus einer Hand, kombiniert mit unseren digitalen Services sind wir der Partner, mit dem unsere Kunden ihre Zukunft in dem sich schnell ändernden Kfz-Ersatzmarkt sichern“, sagt Peter Wagner, Leiter des Aftermarket- und Kleinseriengeschäfts für Verschleiß- und Ersatzteile sowie Diagnose bei Continental.

„Produkte werden zukünftig Mittel zum Zweck sein und nur Teilehersteller, die ihre Produktkompetenz mit Services verknüpfen und damit ganzheitliche Servicelösungen anbieten können, werden das Aftermarketgeschäft aktiv gestalten“, erklärt Rolf Sudmann, Leiter des Aftermarketgeschäfts für Antriebssysteme bei Continental.

Neues Bonusprogramm

Vor allem durch die Digitalisierung und Vernetzung erlebt die Branche Technologiesprünge, die sich auch im Aftermarket auswirken werden. Damit steigt der Bedarf an Wissen in den Werkstätten deutlich. „Betriebe, die sich nicht auf neue Technologien wie E-Mobilität, Fahrassistenzsysteme und Remote Diagnose einstellen, werden Kunden verlieren. Wer es hingegen heute schon tut, kann sich einen Wettbewerbsvorsprung sichern“, heißt es dazu in einer Mitteilung. Continental will die Werkstätten dabei künftig auch mit einem eigenen Bonusprogramm unterstützen: Es belohnt die Treue der Kunden – und fördert gleichzeitig den Wissensaufbau in den Betrieben. Bei jedem Kauf eines Produktes aus dem Hause Continental können angemeldete Werkstätten Punkte sammeln und online einlösen – einfach über das Scannen des Produktlabels. Continental legt dabei besonderen Wert auf das Angebot zur Weiterentwicklung der Betriebe: Werkstätten können die Punkte nicht nur für Prämien einsetzen, sondern sie insbesondere auch für Trainings einlösen. Auf der Automechanika präsentiert Continental sein Konzept für ein entsprechendes Treueprogramm nach abgeschlossener Testphase zum ersten Mal öffentlich.

Außerdem stellt Continental auf der Automechanika ein neues Konzept vor, wie per Sprachbefehl künftig Serviceabläufe gesteuert werden können und auf Reparaturinformationen zugegriffen werden kann. Das Projekt in Zusammenarbeit mit der TecAlliance verfolgt das Ziel, die Abläufe in der Werkstatt zu optimieren und ist ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung von Werkstattprozessen. Im Bereich „Connected Car“ entwickelt Continental zudem kontinuierlich seine „Remote Vehicle Data Plattform“ (RVD) weiter. Die Zahl der Marken und Modelle, zu denen RVD einen standardisierten cloudbasierten Zugang zu fahrzeugspezifische Daten ermöglicht, steigt stetig und deckt heute schon viele der gängigsten Fahrzeuge ab. Die erste Lösung, die auf RVD basiert, ist bereits auf dem Markt, weitere Angebote stehen in den Startlöchern.

Seine starke Position in der Erstausrüstung will Continental zudem nutzen, um Werkstätten künftig noch mehr Ersatzteile aus einer Hand in OE-Qualität anzubieten. Dafür wurde jüngst das Programm unter der Marke Continental deutlich erweitert.

So feiern zahlreiche Neuzugänge im Portfolio Premiere auf der Automechanika, darunter ein umfangreiches Programm an Scheibenwischern und Batterien von Continental sowie die Benzin-, Öl-, Innenraum- und Luftfilter für Pkws des italienischen Erstausrüsters UFI Filters. Sie sind ab Januar 2019 unter dem Markennamen Continental in den Märkten DACH, Benelux sowie Skandinavien erhältlich. Eine entsprechende strategische Kooperation haben die beiden Unternehmen Anfang des Jahres vereinbart. Neu im Sortiment sind zudem Turbolader. Auf der Messe zeigt Continental erstmals einen Turbolader für Ford-Motoren für den Automotive Aftermarket. Das Angebot wird sukzessive erweitert. Zuwachs gibt es auch bei den Bremsscheiben: Ab Herbst sind weitere Sachnummern zur Bremsscheibe für Mercedes erhältlich. Damit erweitert Continental das Angebot an Vergleichsprodukten für das patentierte zweiteilige OE-Bremsscheibenkonzept von Mercedes-Benz. Continental ist einer der wenigen Anbieter im Markt, der eine solche wirtschaftlich attraktive Alternative in vergleichbarer OE-Qualität bereitstellt.

Leichter machen will Continental den Werkstätten auch das Ersatzteilhandling rund um Antriebsriemen und Wasserpumpen: Die Wasserpumpe ist eine entscheidende Komponente für die einwandfreie Funktion des Motors und sollte beim Riemenwechsel ebenfalls erneuert werden. Deshalb enthält die Pro-Kits-Serie, ein Komplettpaket mit zwei Zahnriemen und Antriebskomponenten, künftig auch Wasserpumpen. Neu ins Programm aufgenommen werden darüber hinaus Komplettpakete mit Keilrippenriemen und Wasserpumpe sowie weitere einzelne Wasserpumpen.

Neue Reifentechnologien für Pkws und Trucks

Darüber hinaus präsentiert Continental die Pkw-Reifenneuheiten seiner Konzernmarken für die kommende Wintersaison, darunter der Continental WinterContact TS860 S für Premiumsportwagen. Für ganzjährige Sicherheit und Effizienz sollen unter anderem der neue Continental AllSeasonContact oder der neue Uniroyal AllSeasonExpert 2 sorgen.

Auch für den Nutzfahrzeugbereich bringt Continental zwei innovative Technologien mit zur Automechanika: Mit dem iTire und der Plattform ContiConnect will Continental den Lkw-Reifen intelligent machen und eine digitale Verbindung zum Reifen in Echtzeit schaffen. „Für Flottenmanager ist dies ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft des Reifenmanagements.“ ab

 

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