Giti Tire und Dörr Motorsport „sehr zufrieden“ mit 24-Stunden-Rennen

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Bereits zum zweiten Mal stellten sich Giti Tire und das erfahrene Team von Dörr Motorsport der besonderen Herausforderung einer Teilnahme am 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife, wobei das Event am vorvergangenen Wochenende dabei „ganz im Zeichen der Weiterentwicklung“ stand, betont das Unternehmen dazu in einer Mitteilung. Typisches Eifelwetter inklusive Starkregen sorgten dieses Jahr wieder für höchste Anforderungen an die GitiCompete-GTR-1-Rennreifen, sodass alle Spezifikationen des Reifens zum Einsatz kommen mussten.

Mit seinem Motorsportengagement zielt Giti Tire, einer der weltweit größten Reifenhersteller mit europäischem Entwicklungszentrum in Hannover, auf den Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße ab. Dazu holte sich der Reifenhersteller bereits im vergangenen Jahr mit dem Frankfurter Team von Dörr Motorsport einen Nordschleifen-erprobten Partner ins Boot. 2018 galt es nun, das Motto „Enjoy driving“ auch auf der Rennstrecke auszuleben. Zum Einsatz kamen zwei weiterentwickelte Lamborghini Huracán Super Trofeo Evo mit einer verbesserten Aerodynamik. Ein geringerer Luftwiderstand bei gleich hohem Anpressdruck wie beim letztjährigen Einsatzfahrzeug kitzelte aus den Boliden bereits im Training wertvolle Sekunden heraus.

Stefan Klein, Marketing- und Vertriebsleiter bei Giti Tire für Deutschland, Österreich und die Schweiz, konnte seine Gäste im Fahrerlager bewirten und über Produktneuheiten wie den Giti Sport GTR3 informieren

Im Qualifying hatte sich die Mannschaft mit den Startplätzen 37 und 42 als direkter Verfolger der Top-30-Fahrzeuge „eine optimale Ausgangsposition“ für die bevorstehende Zeitenjagd über 24 Stunden gesichert, so der Hersteller weiter im Nachgang zum Rennen. Beim Start konnten die beiden Lamborghini zunächst keinen Boden gut machen. Technische Widrigkeiten sorgten während des Rennens immer wieder für Zwangspausen und ein Wechselbad der Gefühle bei den Beteiligten. Doch die Mannschaft ließ sich weder von unwilligen Antriebswellen oder Lichtmaschinen, noch von Fremdkontakt oder einem Fahrfehler ausbremsen. Die Motivation war zu jeder Zeit hoch, wie auch die im Vorfeld gesteckten Ziele: „Unser Ziel ist es, in die Top-20 zu fahren. Wir wissen, wir haben alle Voraussetzungen dafür, nun muss alles perfekt zusammenkommen und wir werden erst mit dem Fallen der Zielflagge sehen, wo wir stehen“, hatte Robin Dörr, Team Manager Dörr Motorsport, vor dem Rennen betont.

Die Rundenzeiten bewiesen, dass die Giti-Reifen auch einer selektiven Belastung bei Wind und Wetter standhalten. Um möglichst viele aussagekräftige Erkenntnisse aus diesem Renneinsatz zu ziehen, konnte sich auch der diesjährige Fahrerkader sehen lassen: Insgesamt sieben Fahrer, darunter mit Marc Basseng, Nico Verdonck oder Florian Scholze echte Eifel-Kenner, griffen ins Lenkrad der beiden Lamborghini mit den Startnummern 63 und 69. Für Scholze war es bereits das zehnte 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. Den Lamborghini mit der Startnummer 63 teilten sich Marc Basseng, Manuel Lauck und Nico Verdonck. Der zweite Renner wurde von Uwe Wächtler, Florian Scholze, Dennis Trebing und Dierk Möller gesteuert.

Nordschleife als ideale Testumgebung

Das 24-Stunden-Rennen habe einmal mehr eindrucksvoll bestätigt, „dass die Nürburgring-Nordschleife das bestmögliche Testlabor ist“, so der Hersteller weiter. „Sonne und Regen, Hitze und Kälte wechseln sich nirgends so schnell ab wie in der Eifel und stellen die Reifen Runde für Runde auf eine harte Probe. Diese Herausforderung meisterten die Reifen außergewöhnlich gut, vom Slick über Semi-Slick bis zum Regenreifen“, bilanziert der Hersteller.

Das Wetter in der Eifel machte seinem Namen dabei einmal mehr alle Ehre. Auf sommerliche Temperaturen folgte einsetzender Starkregen, der die Spannung in den Nachtstunden abermals erhöhte. Zum Niederschlag gesellte sich dichter Nebel, der 3,5 Stunden vor dem avisierten Rennende eine rote Flagge zur Folge hatte. Der Restart erfolgte hinter dem Safety-Car; 1,5 Stunden waren bis zum Ablauf der Zeit noch zu fahren. Giti Tire und Dörr Motorsport brachten danach ihre beiden Boliden auf den Gesamtplätzen 77 (#63) und 100 (#69) über die Ziellinie. Anders als im vergangenen Jahr waren die von Dörr Motorsport eingesetzten Lamborghini in einer eigenen Klasse für Rennwagen auf besonderen Antrag, der sogenannten SP-Y, gestartet. Die Klasse liegt im Leistungsbereich von SP9 und SPX.

Stefan Fischer, Managing Director Giti Tire Europe – Product Technology and OE, nach dem Rennen: „Wir sind sehr zufrieden. Die Reifen haben gehalten, was sie versprochen haben. Insbesondere mit den Regenreifen konnten wir gute Ergebnisse erzielen. Für uns war das Wichtigste, dass beide Autos heil angekommen sind. Jeder, der hier bei diesen Bedingungen ankommt, ist ein Gewinner.“ ab

 

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