Matthias Schulte erkennt die Situation und ist nun „Held der Straße“

Matthias Schulte ist der „Held der Straße“ im Monat März. Der Mann aus Barßel im Landkreis Cloppenburg bekam die Auszeichnung von Goodyear und dem Automobilclub von Deutschland (AvD), weil er sich vorbildlich an einer Unfallstelle verhielt.

Schulte war auf einem Sonntagmorgen in Barßel unterwegs, als er sah, dass hier ein Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Der Fahrer des Autos war aus dem Auto geschleudert worden und landete am Rand eines Grabens. Matthias Schulte hörte zunächst nur das Stöhnen des Mannes und reagierte sofort. „Ich habe ich sofort einen Notruf abgesetzt und ging zu dem Verletzten neben der Straße“, erzählt er im Nachgang. Da der mutige Ersthelfer vermutete, dass sich das Unfallopfer auch Verletzungen an der Wirbelsäule zugezogen haben könnte, beließ er den Mann auf dem Rücken liegend, bis der Krankenwagen eintraf. Erschwerend kam hinzu, dass der lebensgefährlich Verletzte die ganze Zeit über bei Bewusstsein war. „Die Zeit zwischen dem Notruf und dem Eintreffen der Rettungskräfte kam mir vor wie eine Ewigkeit“, beschreibt Matthias Schulte die Situation. Nachdem der Krankenwagen den Ort des Unfalls erreicht hatte, unterstützte der Ersthelfer die Sanitäter bei der Versorgung des Unfallopfers, neben dem er insgesamt rund 45 Minuten verbracht hatte. Für sein besonnenes und selbstloses Handeln verdient Matthias Schulte den Titel „Held der Straße“ des Monats März 2018.  cs

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